Klaus Richter und Helmut Beyerle tauschen Position im Vorsitz / Ziel: Begegnungsstätte

Rotation im Seniorenbeirat

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Der Seniorenbeirat nach seiner konstituierenden Sitzung. Von links: Bernd Brümmer (Schriftführer), Silvia Lauer-Schulz, Jochen Heins, Annemarie Uhrner, Helmut Beyerle (1. Vorsitzender), Jochen Wittrock, Klaus Richter (2. Vorsitzender), Wolfgang Hohlfeld, Wilfried Seifert und Günter Bohlmann. Es fehlen: Lisa Dannemann sowie die stellvertretenden Mitglieder Johann Hüneke, Rolf Meyer und Irma Kraps.

Syke - Mit einem einvernehmlichen Wechsel an der Spitze gingen die Mitglieder des Seniorenbeirats aus ihrer konstituierenden Sitzung.

Der bisherige Stellvertreter Helmut Beyerle übernimmt den Vorsitz von Klaus Richter, der seinerseits die Stellvertreter-Rolle übernimmt.

Mit Blick auf die drei Jahre dauernde Wahlperiode verspricht Klaus Richter (Beyerle ist vorübergehend nicht erreichbar): „Wir werden uns weiterhin aktiv einmischen. Wir haben ja noch genug offene Themen.“

Dazu zählt der große Bereich bezahlbares Wohnen ebenso wie das flächendeckende Quartiersmanagement, das in Syke noch in den Anfängen steckt. Für noch wichtiger hält Richter aber etwas anderes: „Wir träumen ja noch immer von einer Begegnungsstätte.“

Möglichst zentral sollte die liegen, idealerweise an der Hauptstraße, meint Richter. Was dem Beirat dabei vorschwebt, ist ein offener, generationenübergreifender Treff, der gleichzeitig feste Anlaufstelle für die Seniorenarbeit wäre. Für Veranstaltungen und Gruppen, für das Büro, das der Beirat benötigt, und man könnte dort auch noch das Familienservicebüro und die Freiwilligenagentur unterbringen.

Bei dieser Aufzählung wird klar, warum der Beirat sich eine eigene Begegnungsstätte wünscht, anstatt sich in eine bereits vorhandene quasi einzuklinken. „Damit würde man einer bestehenden Einrichtung zu viel aufdrücken“, ist sich Richter sicher.

Dass der Beirat mit dieser Idee schon seit Jahren vor eine Wand läuft, hat für Klaus Richter einen klar ersichtlichen Grund: „Die Politik hat Angst, dafür Geld in die Hand zu nehmen. Aber vernünftige Seniorenarbeit braucht einen festen Anlaufpunkt.“

mwa

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