Alle Kinder versorgt – aber es wird eng

Kita ist kein Wunschkonzert

Syke - Von Michael Walter. Wie setzt die neue Landesregierung ihre Ideen zum Thema kostenlose Kindergartenplätze um? Die Antwort auf diese Frage steht noch aus – und daher kann die Stadtverwaltung das nächste Kindergartenjahr nur mit Vorbehalt planen. Darüber informierte die zuständige Fachbereichsleiterin Claudia Prößler am Mittwochabend den Ausschuss für Generationen.

Es gibt noch eine zweite Unwägbarkeit: Aktuell gibt es noch neun freie Plätze im Kindergarten- und sechs im Krippenbereich. So ähnlich habe das vor einem Jahr um diese Zeit auch ausgesehen. „Und dann haben wir bis zum Sommer noch 26 Anmeldungen dazu bekommen“, erinnert Prößler. „Wenn sich das dieses Jahr wiederholt, kriegen wir Probleme.“

Zurzeit gilt jedoch: Alle Kinder, die bis jetzt für Kindergarten und Krippe angemeldet sind, bekommen auch einen Platz. Aber: „Wir konnten nicht alle Elternwünsche erfüllen“, so Prößler. Mitunter habe die Vergabekommission auf den als Zweit- oder Drittwunsch angegebenen Kindergarten zurückgreifen müssen. In einzelnen Fällen sei es auch gar keiner der Wunschkindergärten geworden. „Aber wir haben alle Kinder untergebracht.“ Die Bescheide darüber gehen Ende März raus.

Weitere Kita im Syker Norden

Stand jetzt, muss die Stadt in diesem Jahr keine neue Kita einrichten. Die Prognosen für das Kindergartenjahr 2019/20 sehen allerdings anders aus. „Da bräuchten wir eine weitere Zwei-Gruppen-Kita im Syker Norden“, so Prößler. Die Stadtverwaltung bittet dafür um Planungsauftrag. Der Ausschuss befürwortet das – die Entscheidung darüber trifft der Rat.

Gleiches gilt für einige organisatorische Änderungen, die Claudia Prößler vorstellte. So soll etwa die Trägerschaft für den Kindergarten Hokuspokus bei der GTS  2001 schon in diesem Sommer von der Stadt auf die Lebenshilfe übergehen. Grund: Die Lebenshilfe möchte bis 2019 im vorderen Bereich des Grundstücks einen „richtigen“ Kindergarten bauen, der die jetzigen Mobilbauten im hinteren Bereich ersetzen soll. Geht die Trägerschaft bereits jetzt an die Lebenshilfe über, kann sie den Umzug selbst organisieren.

Spielgruppe wird aufgelöst

Am Kindergarten Sonnenstrahl wird eine Integrationsgruppe zur Regelgruppe umgewandelt. Für die I-Gruppe, gebe es dort keinen Bedarf mehr.

Am neuen Kindergarten in Heiligenfelde werden eine Integrations- und eine Krippengruppe eingerichtet.

Und am DRK-Kindergarten Sternenhimmel wird die Spielgruppe aufgelöst. Es gebe dafür keine Anmeldungen mehr, so Prößler.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Monika Skolim

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