Kindergarten und Waldstadion erhalten neue Zufahrt

Stadt verbuddelt 100.000 Euro im Friedeholz

Syke - Von Michael Walter. Die Stadt saniert ab sofort Zufahrt und Parkplätze am Waldstadion. Heute beginnen bereits die Vorarbeiten, ab Montag geht es richtig los.Die Kosten von insgesamt rund 100000 Euro teilen sich die Besitzer der betroffenen Flächen: Stadt, Forstverwaltung, TuS und Schützenverein.

Mit dieser Baumaßnahme bessert die Stadt eine der marodesten Ecken in ihrem Straßennetz aus. Knöcheltiefe Schlaglöcher, abbröckelnde Randstreifen und eine mangelhaft geregelte Oberflächenentwässerung sind dort seit Jahren ein Ärgernis.

„Die Straße ist dort auch nie richtig ausgebaut worden“, sagt Lars Brunßen vom Syker Tiefbauamt, „sondern immer nur behelfsmäßig.“

Das soll jetzt anders werden. Vom DRK-Kindergarten bis zum TuS-Vereinsheim wird dort ein sechs Meter breiter Fahrspurbereich ausgebaut. Daran schließen sich rechts und links etwa drei Dutzend Parkplätze an, die nicht gesondert markiert werden. Dahinter kommen Flächen, auf denen das Regenwasser versickern kann.

Nicht saniert wird hingegen der große Parkplatzbereich vor dem TuS-Vereinsheim. „Wir hatten dem TuS angeboten, das gleich mitzumachen“, sagt Brunßen. „Das war nicht gewünscht.“ Für den Tiefbau-Ingenieur einerseits bedauerlich, andererseits aber nachvollziehbar. „Das ist ja auch eine finanzielle Frage.“

Trotzdem werde auch dieser Bereich hinterher besser aussehen als jetzt, ist sich Brunßen sicher. „Der vordere Bereich wird durch die Baumaßnahme ja ein bisschen höher als vorher. Da müssen wir anschließend auch den hinteren in der Höhe angleichen und dort etwas Schotter auffahren.“

Die unübersichtlichen Eigentumsverhältnisse hatten eine Sanierung bisher verhindert: Es war nie ganz klar, wer wofür zuständig war und wer welchen Teil der Kosten übernehmen müsste. Jetzt ist eine Regelung für die Kostenaufteilung gefunden worden. Und um die Baumaßnahmen vernünftig ausschreiben zu können, haben TuS, Schützenverein und Forstverwaltung ihre Anteile am zu sanierenden Bereich an die Stadt übertragen.

Bis zur 46. oder 47. Kalenderwoche soll die ausführende Firma mit den Bauarbeiten fertig sein, also bis Mitte November. Da laut Brunßen der Baustellenbereich ab dem 26. Oktober für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt wird, bedeutet das: Für mehrere Wochen ist das Waldstadion nur zu Fuß erreichbar. „Schützenverein und TuS sind darüber informiert“, sagt Lars Brunßen. „Wir wollen außerdem mit der Forstverwaltung noch darüber sprechen, ob wir für diese Zeit vielleicht der Weg, der von der Deutschen Eiche zum Waldstadion führt, für Fahrzeuge freigeben könnten.“

Rubriklistenbild: © dpa

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