40 Kinder errichten an drei Tagen eine Landschaft aus vielen tausend Legosteinen

Die Klötzchenwelt im Gemeindesaal

+
Eine beeindruckende Vielfalt hatte die Lego-Welt im Gemeindesaal der Freien evangelischen Gemeinde zu bieten.

Syke - Von Heiner Büntemeyer. „Diesen Aussichtsturm habe ich gebaut!“ Stolz zeigte der zwölfjährige Philipp seinem Vater das futuristisch anmutende Bauwerk, das über eine Hängebrücke in den Dschungel führte, wo Finn und Paul eine Rettungsbasis direkt neben dem Schnellimbiss mit dem unübersehbar großen „M“ errichtet hatten.

Es gab viel zu entdecken auf der großen Lego-Landschaft, die 40 Kinder im Gemeindesaal der Freien Evangelischen Gemeinde (FEG) in dreitägiger Bauzeit eingerichtet hatten. „Bauleiterin“ dieser Aktion, bei der viele tausend Lego-Steine verarbeitet wurden, war Kathrin Harries, die dabei von den beiden Pfarrhelfern Eileen Lambert und Gabriel Schöfer sowie etwa 20 weiteren Mitgliedern unterstützt wurde.

Eigentümer des Spielparadieses ist der Verbund der Freien Evangelischen Gemeinden, der die Lego-Steine und die entsprechenden Basis-Platten ausleiht. Neben den unzähligen losen Steinchen werden auch bereits installierte Bausätze mitgeliefert, die nach einer Anleitung gebaut werden und als markante Bauwerke den Anblick der Anlage dominieren: Hafen, Feuerwehr, eine Hoch- und Breitspurbahn, Fußballstadion mit Tennisanlage, das Empire-State-Building und die Rettungsstation am Meer.

Dazwischen bleibt aber noch genügend Platz, den die Kinder nach eigenen Vorstellungen bebauen dürfen. Dabei zeigten sie unglaublich viel Fantasie und Kreativität. So gab es für die Besucher viel zu entdecken: Hier der Schwimmer, von dem nur der Kopf aus dem Wasser ragt, dort eine Windmühle, mehrere Fahrzeuge, Flugzeuge und Boote und natürlich eine große Kirche mit den Initialen „FEG“ im Mauerwerk und gleich daneben ein kleiner Friedhof.

Die FEG veranstaltete diese Aktion im Rahmen der Syker Ferienkiste. Die 40 Kinder, darunter vier Mädchen, hatten die Aufgabe, an drei Tagen eine Stadt zu errichten. „Sie zeigten dabei ein tolles Teamwork“, berichtete Kathrin Harries.

An Arbeitstischen fügten sie ihre Objekte zusammen und platzierten sie später auf der Grundplatte. Am Freitag wurde die gesamte Anlage verhüllt und mit einem roten Band gesichert. Bei der feierlichen Eröffnung erhielt am Sonnabend jedes Kind eine Schere und durfte das rote Band zerschneiden, so dass der Vorhang fiel.

Für ihre Arbeit erhielten die Kinder eine Medaille mit ihrem Foto und den Titel „Meisterbauer“. „Ich hätte schon Lust, diese Aktion zu wiederholen“, meinte Kathrin Harries. Aber zu diesem Zeitpunkt hatten sie und ihre Helfer die Anlage noch nicht wieder abgebaut und jedes Steinchen in die dafür vorgesehene Schublade zurückgelegt.

Mehr zum Thema:

Germanwings-Absturz: Gutachten verärgert Hinterbliebene

Germanwings-Absturz: Gutachten verärgert Hinterbliebene

Ermittler rätseln über Motiv des London-Attentäters

Ermittler rätseln über Motiv des London-Attentäters

Trotz Tragödien im Mittelmeer wächst Kritik an den Rettern

Trotz Tragödien im Mittelmeer wächst Kritik an den Rettern

Riesige Open-Air-Ausstellung: València ist Feuer und Flamme

Riesige Open-Air-Ausstellung: València ist Feuer und Flamme

Meistgelesene Artikel

Hochkarätige Akteure prügeln sich im Dreyer Sportcenter Dassbeck

Hochkarätige Akteure prügeln sich im Dreyer Sportcenter Dassbeck

Sarina Kynast wird Spargelkönigin der Samtgemeinde Kirchdorf

Sarina Kynast wird Spargelkönigin der Samtgemeinde Kirchdorf

Rettungsdienste und Polizei proben Ernstfall

Rettungsdienste und Polizei proben Ernstfall

Palliativstützpunkt: Vorstand schließt Kassenprüfer aus

Palliativstützpunkt: Vorstand schließt Kassenprüfer aus

Kommentare