Kein Verstoß gegen Veränderungssperre

Hauptstraße 49: Abriss rechtens

Syke - Der Abriss an der Hauptstraße 49 bewegt die Gemüter: Nach einer Anfrage im Bauausschuss nach der Rechtmäßigkeit des Abbruchs (wir berichteten) häufen sich bei der Eigentümerfamilie nach eigener Aussage die Nachfragen, ob sie dort illegal gehandelt hätte. Die Antwort der Stadtverwaltung im Bauausschuss sei da nicht eindeutig genug gewesen.

Auf Nachfrage der Kreiszeitung stellt Erster Stadtrat Thomas Kuchem noch einmal klar: Zwar erstreckt sich die Veränderungssperre, die der Rat der Stadt im Zusammenhang mit dem geplanten Gängeviertel für das Gebiet zwischen Grevenweg und Ernst-Boden-Platz erlassen hat, ausdrücklich auch auf das Grundstück Hauptstraße49. Dennoch stellt der Abriss keinen Verstoß gegen diese Veränderungssperre dar. Ein Verstoß hätte laut Kuchem nur dann vorgelegen, wenn das Haus erhaltenswert gewesen wäre. „Das war hier aber nicht der Fall.“

Auch dass die Eigentümer den Abriss nicht bei der Stadt angemeldet hätten, sei völlig in Ordnung. Ein Abbruch sei laut Baugesetz grundsätzlich nicht mehr anzeigepflichtig.

Theoretisch – so Kuchem weiter – könnten die Eigentümer das Grundstück sogar sofort wieder bebauen. Jedoch mit einer entscheidenden Einschränkung: Wegen der gültigen Veränderungssperre dürfe dort nichts ohne das ausdrückliche Einverständnis der Stadt errichtet werden – egal, worum es sich dabei handele.

Konkrete Pläne gibt es noch nicht.

mwa

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