Weihnachtsmarkt in Barrien mit Sonderangeboten und Lichtergottesdienst

Karussell-Freifahrten dank Stromausfall

Schnacken, schlendern, shoppen: Die Besucher des Weihnachtsmarkts in Barrien freuen sich über ein breit gefächertes Angebot. Fotos: heinfried husmann

Barrien - Von Heiner Büntemeyer. Die Sonne und der Weihnachtsmann ließen sich am Sonnabend blicken, als der Barrier Werbering und die Kirchengemeinde wieder gemeinsam einen Weihnachtsmarkt veranstalteten. Erstmals wurde das neue Gemeindehaus, das Hachehuus, in die Veranstaltung einbezogen. Eigentlich sollte es am Sonnabend den Besuchern nur vorgestellt werden und erst am Sonntag zum Kaffeetrinken einladen. Aber Sabine Lukaschewsky, die dort ihre selbst gestalteten Wunschkarten verkaufte, hatte vorsorglich auch schon am Sonnabend Kuchen für die Gäste mitgebracht.

Doch auf heißen Kaffee mussten die Gäste warten, denn gleich zu Beginn des Marktes brach die Stromversorgung zusammen. Bis der Schaden behoben war, verging einige Zeit. Zeit, in der auch das Karussell still stand. Aber die Kinder wurden für die Wartezeit entschädigt, denn Christian Eilers spendierte allen, die gewartet hatten, eine Freifahrt. Und plötzlich hatten sehr viele Kinder gewartet.

Marktmeister Karl-Heinz Fröhlke hatte den Weg zwischen Hachehuus und Marktplatz mit einigen Holzhütten gesäumt und weitere Holzhütten wie bisher rund um das Nostalgie-Karussell von Reinhard Carstens aufgebaut.

Hier gab es alles, was zu einem Weihnachtsmarkt gehört: Kunsthandwerkliches, Dekoratives, Speisen und Getränke – und abends eine sehr stimmungsvolle Atmosphäre. Zum ersten Mal stellte sich die DLRG auf dem Barrier Weihnachtsmarkt vor und zum ersten Mal beteiligte sich auch der Bremer Cocktail-Service mit seinen appetitlichen Angeboten an diesem Markt. Es gab wieder „Malteser und Matjes“ vom Schützenverein sowie roten und weißen Glühwein „mit und ohne“ vom Barrier Weinmarkt. In der Hütte vom Vogelbäcker brutzelten die beliebten Mutzen mit viel Puderzucker. Der Freundeskreis Syke-Wabrzesnow schenkte ebenfalls Glühwein aus. Für das leibliche Wohl sorgten außerdem eine Fisch- und eine Bierbude, ein Stand mit Pommes und Würstchen und ein Wagen mit frischem Käse und Wurstwaren.

Auch das Sozialkaufhaus der AWO hatte seine Türen geöffnet. Im „Café mit Herz“ gab es den beliebten Pott Kaffee, wobei die Gäste unter zahlreichen „Pötten“ wählen und diese mitnehmen konnten. Sozialkaufhaus und Möbelstube präsentierten Weihnachtsmarkt-Sonderangebote und verkauften Lose. Hauptgewinn unter den 200 Preisen war ein Panasonic-Flachbildschirmgerät.

Die langjährige Barrier Kantorin Lena Sonntag war am Sonnabend zu Besuch in ihrer vertrauten Barrier Kirche und lud die Besucher zu einem Weihnachtsliedersingen ein, und an beiden Tagen wurden wieder Turmführungen veranstaltet.

Kirchenmusiker Singu Kim bat am Sonntag zu einer musikalischen „Auszeit“ und die Kinder hörten sich im Hachehuus Vorlesegeschichten an. Am Nachmittag gab der Posaunenchor vor der Kirche ein Konzert. Mit einem Lichtergottesdienst, den Lektorin Tanja Riekenberg hielt, endete der Weihnachtsmarkt offiziell.

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