Roschenschau in Wachendorf zieht Besucher aus der gesamten Region an

Junge Leute stehen auf Kupfer, Senioren mögen’s eher klassisch

Einmal eine Nase voll Rosenduft – ein Genuss, den sich die Besucher der Rosenschau in Wachendorf leicht gönnen konnten. - Fotos: Jantje Ehlers

Wachendorf - Von Ilse-Marie Voges. „So ganz genau kann ich es nicht sagen, aber so an die 400 Rosensorten haben wir wohl“, meint Detlef Wolters. Garten- und Landschaftsbau & Qualitätsbaumschulen Wolters in Wachendorf hatte am Wochenende zur jährlichen Rosenschau eingeladen. Die Besucher durften sich umschauen und den Betrieb erkunden oder Pflanzen erwerben, die daheim den Garten schmücken sollen.

Das traumhaft schöne Umfeld in beschaulicher Landschaft ist seit 40 Jahren immer wieder Anziehungspunkt für Gartenliebhaber aus der Region. Ruth Scheffler und ihr Mann kommen seit drei Jahren aus Bremen und werden immer wieder fündig. Ebenso Brunhilde Wehrhahn-Behrmann aus Bücken: „Ich habe einen großen Rosengarten, und in diesem Jahr ergänze ich mein Ensemble um zwei Edelrosen und die Ramblerrose, eine Kletterpflanze.“

Rosen sind eigentlich nicht gezielt der Mode unterworfen. Trends gibt es da aber schon. „Junge Leute lieben parfümierte Rosen und vorrangig die Farben Kupfer und Orange. Die ältere Generation richtet ihr Augenmerk eher auf die klassischen Produkte, auf Edelrosen in Weiß und Rot“, hat Detlef Wolters festgestellt.

Sein Sohn, Inhaber Timo Wolters, trägt gerade einem Paar aus Bassum einen exotisch anmutenden großen Rosenbaum. „Die Rose heißt Marina und gehört zur Familie der Hochstammrosen“, erläutert er.

Eine von um die 400 Rosen-Arten, die bei der Ausstellung zu sehen waren.

Wer durch die stilvoll angelegten Gartenwege schlendert, findet altbekannte Gewächse wie Forsythien, Rhododendren, Hortensien, Buchsbäume, Mageritten und darüber hinaus gehören hohe Gräser, Polsterstauden für Steingärten, Schattenstauden, Gemüse- und Kräuterpflanzen neben unterschiedlichen Baumarten zum vielfältigen Angebot. Neben den unzähligen Pflanzensorten wurde die Gartenschau bei Wolters wieder begleitet von Kunsthandwerkern. Handgearbeitete Wohnaccessoires aus Leinen, Damast und Spitze fanden ebenso Anklang wie gestrickte Socken, gefilzte Hausschuhe, säuberlich genähte lustige Schürzen, Taschen und Topflappen. Außerdem gab es hausgemachte Marmeladen, Likör und Sirup.

Die heimische Küche sorgte für Speisen und Getränke, für leckere Torten und Kuchen.

Der Wachendorfer Bürgerverein betätigte sich gewohnt rührig, und wer Lust hatte, konnte sich auch auf dem benachbarten Gelände des entstehenden Rosariums umschauen, dass erkennbar gewachsen ist.

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