Johann Lindhoff neue Majestät im Okeler Schützenverein

Der Kutscher als König

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Vorsitzender Joachim Helms (5.v.l.) mit dem neuen Königshaus des Schützenvereins Okel (v.l.): Merle Hillmann, Jana Osmer, Peter Cordes, Anke Reineke, Bärbel Burdorf, Ilse Lindhoff, Günther Helms, König Johann Lindhoff, Devin Nietschke und Hartmut Alms.

Okel - Von Heiner Büntemeyer. Nach der Königsproklamation im Schützenverein Okel durfte Johann Lindhoff in der Königskutsche Platz nehmen. Das ist nichts Ungewöhnliches für ihn, denn er fährt in dieser Kutsche schon seit vielen Jahren die neuen Okeler Majestäten beim Festumzug durch den Ort. Neu war für ihn am Sonntag allerdings, dass er nicht auf dem Kutschbock sitzen musste, sondern daneben, denn er ist Schützenkönig 2015 im Schützenverein Okel.

„Ich wollte schon immer mal König werden. Endlich hat es geklappt“, freute er sich. Er hatte im Anschluss an das Katerfrühstück beim Königsschießen den besten Durchblick gehabt und beim Umschießen den besten Treffer gesetzt. Vizekönig wurde Peter Cordes.

Neue Damenkönigin wurde Bärbel Burdorf vor ihrer Vorgängerin Anke Reineke, die am Sonnabend erst nach Zollverhandlungen aus Barrien nach Okel geholt werden konnte. Alterskönig wurde Günter Helms vor seinem Vorgänger Hartmut Alms. Devin Nietschke ist neuer Jugendkönig. Er erzielte einen Ring mehr als Jugend-Vizekönigin Jana Osmer. Den Schülerpokal gewann Merle Hillmann.

Das diesjährige Schützenfest wurde für den Schützenverein Okel wieder zu einem ganz besonderen Ereignis, denn beim Schützenball am Sonnabend lösten mehr als 300 auswärtige Besucher an der Kasse Tanzbänder. Hinzu kamen die Vereinsmitglieder, so dass die Live-Band „Happy End“ rund 600 Gäste in Stimmung bringen musste. „Das ist denen hervorragend gelungen“, berichtete Schatzmeister Rolf Helms.

Mit 220 Teilnehmern verzeichnete der Verein am Morgen danach beim Katerfrühstück sogar eine neue Rekord-Teilnehmerzahl, denn auch Gäste aus den Nachbarvereinen Felde und Osterholz wollten sich dieses Ritual nicht entgehen lassen.

Bevor Vorsitzender Joachim Helms die neuen Majestäten krönte, bedankte er sich bei ihren Vorgängern für ein wunderbares Königsjahr. Der Umzug zum Vorjahreskönig Heiko Lübkemann sei zwar „ein büschen weit“ gewesen, aber das Blasorchester des TSV Melchiorshausen habe ihnen den Weg leicht gemacht.

Bevor am Sonntag erneut mit „Happy End“ Königsball gefeiert wurde, gab es noch ein Preisschießen mit attraktiven Preisen, für die Angela Heuermann gesorgt hatte.

Parallel dazu hatte die Damengruppe unter der Regie von Lilo Bolte ein Kinderschützenfest vorbereitet.

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