Jazzband Schultzing und Schülerbands des Gymnasiums geben ein vielfältiges Konzert im Theater

Schräger „Wetterbericht“ und begeisterndes „Saving the Blues“

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Die Rockband des Gymnasiums ließ es beim Song „What I've Done“ von Linkin Park richtig krachen.

Syke - Von Dagmar Voss. Ungewöhnlich und ganz anders, als es sonst bei Konzerten zugeht, klang es am Montagabend im Theater. Viele Mitwirkende erkletterten oder verließen die Bühne, spielten auf ihren Instrumenten oder lauschten dem Musizieren der anderen. So geschehen beim „Wall of Sound“ mit Schultzing.

Da waren die drei Bläserklassen, die ihre Trompeten und Flöten, Klarinetten und Tubas, Saxofone und Posaunen erklingen ließen, also die „Wall of Sound“, dazu die Jazzband Schultzing mit Hanna Jursch, Gesang, Peter Ehwald, Saxofon, Stefan Schultze, Klavier, Peter Schwebs, Bass, und Timo Warnecke, Schlagzeug. Das alles angereichert durch die Schul-Rockband und die Bigband des Gymnasiums. Also wurde es bunt und vielfältig, mal ein Genuss, mal eine Herausforderung für die Ohren.

Ein abwechslungsreiches Musikereignis, das vorher seine Schatten voraus geworfen hatte. Denn schon im Februar hatten die Bläserklassen der Jahrgänge fünf, sechs und sieben mit den Proben begonnen, teilweise gemeinsam mit dem Bassisten der Schultzings. Witzig die Begrüßung der 5BL, ohne Instrumente, dafür mit einem gereimten Sprechgesang über die verschiedenen Blasinstrumente: „… mit unserem schönen Saxofon finden wir den richtigen Ton … die Tuba ist nichts für Looser …“ Was dann folgte, war herrlich schräg, fast schon reif für die im alemannischen Raum mit Leidenschaft praktizierte Guggenmusik. Herausragend dabei Haakon, der jüngste Drummer in der Musikgeschichte des Gymnasiums. Volkslieder, Märsche und Pop folgten, intoniert von den Klassen 6BL und 7BL.

Richtig laut wurde es bei der Rockband, die neben den feststehenden Gitarristen, Bassisten und einem Sänger nacheinander auch andere musikalische Talente an die Mikros ließ. Mitreißend und fetzig das „What I've Done“ von Linkin Park.

Zum genialen Ende im zweiten Set taten sich die Bläserklassen mit der Jazzband zusammen. Nach wunderbaren Klängen, die zunächst von Schultzing allein kamen, ging es dann zur Sache.

Erinnerte die Musik bei dem Stück „Wetterbericht“ – extra für dieses Event von einem Bandmitglied geschrieben – noch eher an Free Jazz, so klang es später bei dem ebenfalls eigenen Stück der Schultzings schon fast professionell.

Zum „Saving the Blues“, am vom Pianisten für diese Kooperation komponierten Lied, ballte sich auf der Bühne alles zusammen. Da wurde die „Wall of Sound“ sichtbar und hörbar – und erstaunlich synchron. Das sorgte bei den Eltern im Publikum für lang anhaltenden Applaus.

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