Versammlung der Jardinghauser Ortswehr

Mehr Bock durch den neuen „Bock“

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Vertreter des Stadtkommandos und der Stadtverwaltung mit den Geehrten und Beförderten der Freiwilligen Feuerwehr Jardinghausen.

Jardinghausen - Von Heiner Büntemeyer. Das neue Löschfahrzeug habe in der Freiwilligen Feuerwehr Jardinghausen die Motivation der Aktiven ganz erheblich befeuert, berichteten Ortsbrandmeister André Logemann sowie Gruppenführer Andreas Kramer bei der Jahreshauptversammlung. Ein großes Lob gab es auch für Friedel Albers, den bisherigen Gerätewart, der sein Amt nach 13 Jahren an Christian Nolte abgab. Er habe das Vorgängerfahrzeug so gut gepflegt, dass es bei der Nachbarwehr in Wachendorf noch gute Dienste leistet.

Insgesamt musste die Ortsfeuerwehr Jardinghausen im vorigen Jahr elfmal ausrücken, um technische Hilfe zu leisten. Außerdem standen fünf Brandwachen im Dienstbuch. Der Übungsdienst, zum Teil auch gemeinsam mit den Nachbarwehren aus Heiligenfelde und Neubruchhausen, sowie die Wettbewerbe sorgten für gezieltes Training, sodass die mit 28 Aktiven recht kleine Wehr bei den Wettbewerben sehr erfolgreich war. Logemann bedauerte dagegen, dass nur sechs Aktive auch Atemschutzgeräteträger sind. Er bat die Mitglieder, an Atemschutz-Lehrgängen teilzunehmen, um diese Quote zu verbessern.

„Wir werden von der Bevölkerung akzeptiert und unterstützt“, berichtete André Logemann. Ein Aushängeschild der Wehr sei die gemeinsam mit Neubruchhausen eingerichtete Jugendfeuerwehr, der nach Aussage des Jugendwartes Söhnke Struß gegenwärtig 28 Jugendliche angehören.

Viele Einsätze wegen „Sebastian“ und „Xavier“

Stadtbrandmeister Stefan Schütte informierte über die Feuerwehreinsätze in der Stadt Syke, die insbesondere nach den Orkanen „Sebastian“ und „Xavier“ in die Höhe geschnellt waren.

In diesem Zusammenhang kritisierte Jürgen Schröder die Einsätze. Er habe den Eindruck gehabt, es sei wichtiger gewesen, Straßen möglichst schnell von umgestürzten Bäumen zu befreien, als sich angesichts des Sturms Gedanken um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu machen.

Stefan Schütte wies jeden Vorwurf mangelnder Sorgfaltspflicht der Einsatzleiter zurück und erinnerte daran, dass während des Sturmes auch Krankenwagen und andere Hilfsfahrzeuge unterwegs waren und etwa in Barrien ein eingeklemmtes Ehepaar aus dem Auto befreit werden musste. „Da habe ich volles Vertrauen in die Einsatzleiter, dass sie die Gefahrenlage richtig einschätzen und ihre Kameraden nicht in Gefahr bringen werden“, so Schütte.

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