60 Jahre Wagner Wohnen – 50 Jahre davon in Syke: Unternehmen feiert

Die nächste Generation steht schon bereit

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Wagner-Wohnen-Geschäftsführer Michael Wagner (2.v.r.) mit den Gesellschaftern (v.l.) Daniel Wagner, Andreas Rzepka und Christian Wagner. Mit den beiden Söhnen des Unternehmenschefs hat die dritte Wagner-Generation den Schritt in die Geschäftsleitung vollzogen.

Barrien - Von Frank Jaursch. Für Claudia und Thomas Bauer hat sich der Geburtstags-Besuch bei Wagner Wohnen doppelt gelohnt: Die beiden Gesseler gehörten zu den „VIP-Kunden“, mit denen das Barrier Unternehmen jetzt sein 60-jähriges Bestehen feierte.

Und dabei war ihnen auch noch das Losglück hold: Sie gewannen den Hauptpreis des Abends – eine viertägige Kreuzfahrt auf der MS „Europa2“. Seit einem halben Jahrhundert ist das Unternehmen jetzt in Syke ansässig. Rund 700 Kunden ließen es sich nicht nehmen, zur Feier zu kommen. Die hohe Zahl der Rückmeldungen auf die Einladung hatte Geschäftsführer Michael Wagner „total überrascht“. Die große Resonanz auf die Einladung „zum Sechzigsten“ zeigt, welch hohen Stellenwert das Barrier Unternehmen bei seiner Kundschaft genießt.

Längst hat das Einrichtungshaus einen Ruf weit über die Grenzen der Region hinaus. Das Unternehmen, das seit gut 16 Jahren an der B6 beheimatet ist, ist einen langen Weg gegangen. Michael Wagner umriss in seiner Ansprache den Werdegang von Wagner Wohnen.

In seinem Geburtsjahr 1956 war es sein Vater Felix Wagner, der im Kinderzimmer und in der Garage des eigenen Siedlungshauses in Kirchweyhe Möbel ausstellte. Der wachsende Erfolg brachte ein räumliches Problem mit sich. Die Lösung wartete in Syke: Wagner hatte das Oberwöhrmannsche Haus an der Hauptstraße gekauft.

Zwischen 1966 und 1977 lag dort die Heimat des Unternehmens, ehe es auch an diesem Ort zu klein wurde. Das nächste Domizil lag noch prominenter: An der Herrlichkeit machte Wagner das ehemalige Schützenhaus mit aufwändigen Umbauarbeiten zum neuen Einrichtungshaus.

1980 stieg Michael Wagner als frisch gebackener Betriebswirt ins Unternehmen seines Vaters ein. Als Geschäftsführer setzte er den Erfolgskurs von Felix Wagner fort. Noch vor dem Jahrtausendwechsel legte das Einrichtungshaus dann den wohl größten Schritt seiner Geschichte zurück: den Umzug nach Barrien im Jahr 1999. Ein Kraftakt, meint Wagner rückblickend: „Die schwierige, aber auch spannende Zeit konnten wir nur mit Hilfe unserer treuen Mitarbeiter meistern.“

An der Spitze des Unternehmens verlässt sich Michael Wagner auf einen langjährigen Weggefährten und seine beiden Söhne: Andreas Rzepka ist schon seit 1994 Gesellschafter und hatte die Firmenanteile seinerseits von seinem Vater Günther Rzepka übernommen. Christian Wagner (33) ist 2008 eingestiegen, Daniel Wagner (31) gut zwei Jahre später. „Somit ist für den Fortbestand des Unternehmens gesorgt“, verkündet Michael Wagner.

Und wie sieht dieser Fortbestand konkret aus? Der Geschäftsführer lächelt. „Wir sind sehr zufrieden mit diesem Standort.“ Angesichts erfolgreichen Wirtschaftens stellt sich einmal mehr die Frage, ob der Platz noch ausreicht. „Wir haben uns schon Gedanken gemacht, ob wir uns vielleicht nach hinten erweitern“, verrät Michael Wagner. Doch das sind – bislang – noch Gedankenspiele.

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