Konstituierende Ratssitzung

Impftermine und Ausschuss-Namen für Syke

Die Olympiahalle wird wieder Impfzentrum. Ab sofort immer montags von 9 bis 15 Uhr und mindestens bis Ende Januar. Darüber informierte Bürgermeisterin Suse Laue am Donnerstagabend auf der Ratssitzung. Archivbild: Heinfried Husmann
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Die Olympiahalle wird wieder Impfzentrum. Ab sofort immer montags von 9 bis 15 Uhr und mindestens bis Ende Januar. Darüber informierte Bürgermeisterin Suse Laue am Donnerstagabend auf der Ratssitzung.

Syke – Die wichtigste Botschaft des Abends kam von der Stadtverwaltung: Die Olympiahalle am Hachestadion wird ab sofort wieder Impfzentrum. Mindestens bis Ende Januar, wenn nötig auch darüber hinaus. Darüber informierte Bürgermeisterin Suse Laue am Donnerstagabend den Rat der Stadt und die Zuhörer im Ratssaal.

Booster, Auffrischungen für Ältere und Erstimpfungen – so lässt sich das neue Impf-Angebot zusammenfassen. Das gibt es ab sofort immer montags von 9 bis 15 Uhr. Nutzen können es zunächst Personen über 70 sowie alle, die nur eine Einmal-Impfung mit Johnson & Johnson erhalten haben, sowie alle bisher Ungeimpften ab 12 Jahren. Eine Drittimpfung für Menschen unter 70 ist aktuell noch nicht möglich. An jedem Montag sind 200 Dosen des Impfstoffs von Biontech-Pfizer verfügbar.

„Wir schauen, dass wir noch einen stadtnäheren Ort finden“, so die Bürgermeisterin. „Da sind wir schon in Gesprächen.“ Bis dahin bleibt es erstmal bei der OIympiahalle. Die Termine vergibt die Stadt online unter www.syke.de/impftermin sowie telefonisch unter 04242 / 16 46 16.

Impfangebot pausiert über Weihnachten hinweg

Zwei kleine Einschränkung gibt’s dabei: Aktuell können nur Termine bis zum 22. November vergeben werden. Spätere Termine sind erst vom 23. an auswählbar. Und zu den Feiertagen hin wird nicht geimpft. Heißt: Für den 20. und 27. Dezember gibt’s keine Termine. Ab dem 3. Januar wird das wöchentliche Impfangebot dann wieder aufgenommen.

Der frisch gewählte neue Rat kreiste an diesem Abend naturgemäß vor allem um sich selbst, hatte er doch auf dieser konstituierenden Sitzung vor allem die Besetzung seiner Fachausschüsse zu regeln. Marlene Früchtenicht (FWG) leitete die Sitzung als Alterspräsidentin. Dieses Wort nuschelte sie in ihrer Begrüßung elegant weg. Ihre vorrangige Aufgabe: Die Wahl des regulären Ratsvorsitzenden aufzurufen. Einziger Kandidat: Der bisherige Ratsvorsitzende Karsten Bödeker (SPD). Was insofern nicht selbstverständlich war, als dass die FWG als stärkste Fraktion im neuen Rat selbst Ansprüche auf den Ratsvorsitz angemeldet hatte (wir berichteten). Doch deren potenzieller Kandidat Andreas Schmidt verzichtete und bleibt weiterhin Fraktionsvorsitzender. Die CDU hatte schon im Vorfeld erklärt, keinen eigenen Kandidaten für den Ratsvorsitz aufzustellen. Somit wurde Karsten Bödeker einstimmig gewählt, und nur neun Minuten nach Eröffnung der Sitzung war Marlene Früchtenicht ihren Job auch schon wieder los. Sie und Ralf Eggers (CDU) wurden jedoch zu Bödekers Stellvertretern gewählt.

Bödeker: „Werden in den nächsten fünf Jahren viel bewegen“

„Wir werden in den nächsten fünf Jahren viel bewegen. Vor allem viel Geld“, stellte Bödeker fest und wies dabei einmal mehr auf einen Fakt hin, der manchmal etwas in Vergessenheit gerät: „Wir sind hier alle keine Berufspolitiker. Wir machen das ehrenamtlich. Das ist gewissermaßen unser Hobby.“ Wenn auch eines, das eine ganze Menge Verantwortung bedeutet. Ein gewisses Grundvertrauen in die Arbeit der Stadtverwaltung sei dafür eine Voraussetzung.

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Eine erste kleine Kampfabstimmung erlebte der neue Rat auch schon: Die Grünen hatten beantragt, der Ausschuss für Bauen und Umwelt solle künftig Ausschuss für Umwelt und Bauen heißen. Mit 12:11 Stimmen bei 9 Enthaltungen bekamen sie dafür eine knappe Mehrheit. Deutlich verfehlt hatten sie die zuvor bei ihrem Antrag, der nichtöffentliche Verwaltungsausschuss solle, wie alle anderen Ausschüsse auch, grundsätzlich um 17 Uhr beginnen. Ein Beginn um 8 Uhr sei für normal Berufstätige kaum machbar. Die Verwaltung hielt entgegen: Morgens sei gewährleistet, dass dann auch die entsprechenden Experten aus der Stadtverwaltung für Nachfragen erreichbar sind. Das habe sich in der Vergangenheit bewährt.

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