Lange Nacht der Kirchen am 1. September

Ideal für Dauersitzer und Kirchen-Hopper

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Die Lange Nacht der Kirchen hat viele federführende Organisatoren. Ein Teil davon stellte gestern das Programm vor. - Foto: Ehlers

Barrien - Von Michael Walter. Zwölf Veranstaltungen an vier verschiedenen Orten innerhalb von etwas mehr als drei Stunden – das bedeutet einen ganz schönen Aufwand, den die Syker Kirchengemeinden da als Veranstalter für die nächste „Lange Nacht der Kirchen“ betreiben.

Am Donnerstag stellten sie im Alten Pfarrhaus in Barrien die Abläufe vor. „Farben der Nacht“ lautet das Motto am Freitag, 1. September. Ab 19 Uhr haben die Besucher die Möglichkeit, sich aus zwölf unterschiedlichen Angeboten ihr eigenes Programm zusammenzustellen. Foren dafür sind die Bartholomäuskirche in Barrien, die Michaelskirche in Heiligenfelde sowie die evangelische Christuskirche und die katholische Pauluskirche in Syke.

Ob die Besucher an einem Veranstaltungsort bleiben oder zwischendurch die Kirche wechseln, bleibt ihnen selbst überlassen. Die Pausen zwischen den einzelnen Programmpunkten sind lang genug, um solch ein Kirchen-Hopping bequem zu ermöglichen. Und für alle, die dableiben, gibt es zwischendurch Getränke und kleine Snacks.

Niederschwelliges Angebot

Dieser Abend stelle in erster Linie „ein sehr niederschwelliges Angebot, einfach mal in die Kirche zu kommen“ dar, sagt Pastorin Susanne Heinemeyer aus Barrien. Christa Carstens vom Barrier Kirchenvorstand fallen dazu spontan zwei Frauen ein, an die sie sich aus einer früheren Kirchennacht erinnern kann und die sich in der Pause zwischen zwei Programmpunkten sehr intensiv die Kirche angesehen hätten. Woraus wieder ein interessantes Gespräch zustande kam.

Sich unterhalten und mehr in den Austausch kommen – dazu biete dieser Abend eine tolle Gelegenheit, meint auch Pastorin Albertje van der Meer aus Syke.

Licht-Effekte überall

Das Motto „Farben der Nacht“ setzen die Kirchen unterschiedlich um. In einigen spielen farbige Licht-Effekte tatsächlich eine große Rolle, in anderen sind es mehr die Klangfarben der Musik, die sich erleben lassen. Wobei Musik in allen vieren eine Rolle spielt. In der Pauluskirche singt der Chor des Gymnasiums, in der Christuskirche präsentiert ein Vokal-Ensemble A-cappella-Musik aus der Renaissance. 

Gospelchor und Posaunenchor gestalten den Auftakt in Heiligenfelde. Und in Barrien spielt der Posaunenchor Lieder aus der Reformationszeit. Anschließend spielt eine Konfirmandengruppe ein Theaterstück nach einer wahren Begebenheit. Titel: „Bibel lesen bei Todesstrafe verboten!“

In allen vier Kirchen beginnt das Programm um 19 Uhr. Die einzelnen Angebote sind auf 45 Minuten ausgelegt, dazwischen jeweils 30 Minuten Pause. Der Abend klingt in allen vier Kirchen um 22.15 Uhr mit dem Abendsegen aus.

Die Teilnahme ist kostenlos. Das Programm steht im „Dreiklang“ der Kirchengemeinden und im Internet.

www.kirche-heiligenfelde.de

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