Von Fachbereichsleiterin bis Bauingenieur

Neue Stadtmitarbeiter in Syke stellen sich vor

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Die drei neuen Mitarbeiter im Syker Rathaus sind sich einig, für sich genau die richtigen Stellen gefunden zu haben: Monique John (v.l.), Jantje Jürgens und Mario Kruse.

Syke - Von Janna Silinger. Drei frische Gesichter im Syker Rathaus: Bürgermeisterin Suse Laue hat sich gestern bei der Vorstellung der neuen Mitarbeiter zufrieden gezeigt. Die Einarbeitung laufe sehr gut. Mit Details über die Kollegen und deren Werdegänge hielt sie sich dann zurück.

Darüber, sagte Laue, könnten die drei am besten selbst berichten. Mario Kruse ist seit dem 1. Januar bei der Stadt Syke als Bauingenieur im Hochbau eingestellt. Er kommt ursprünglich aus dem Raum Sulingen. Das Studium des Bauingenieurwesens hat er in Bremen absolviert und anschließend in der freien Wirtschaft gearbeitet.

In Syke betreut er zunächst hauptsächlich zwei große Projekte: Das Hallenbad und den Bau des Feuerwehrgerätehauses. „Ich mag solche hochoffiziellen Abläufe und Aufträge“, erzählt er. Obwohl der 41-Jährige noch in Bremen wohnt, zieht er den ländlichen Raum vor und freut sich, dort seinen Arbeitsalltag verbringen zu können. „Wir brauchten jemanden mit einem neuen Blick auf die Dinge. Und ein konstruktiver Ingenieur wie Herr Kruse hat uns gefehlt“, fügte Laue hinzu.

Jantje Jürgens ist neue Standesbeamtin

Wer in Syke und umzu zukünftig heiraten möchte, lernt den zweiten Neuzugang höchstwahrscheinlich persönlich kennen: Jantje Jürgens ist seit dem 1. Juli dabei und nach einer intensiven Schulungs- und Einarbeitungsphase seit dem 26. Oktober die neue Standesbeamtin. Und sie hat gut zu tun, denn die Syker sind heiratswillig: Allein 137 Ehen wurden im vergangenen Jahr geschlossen.

Der Job umfasst jedoch deutlich mehr als nur Eheschließungen, wie etwa das Personenstandsrecht, erzählt die 31-Jährige. „Das sind sehr vielseitige und komplexe Vorgänge und man muss unheimlich genau arbeiten“, berichtet sie. Für viele sei das abschreckend, sie aber habe beruflich immer genau dorthin gewollt. Wenn sie beispielsweise nur einen Buchstaben in einem Namen verwechselt, schafft sie eine komplett neue Identität. 

So kann schnell aus einem Herrn Schmitz ein Herr Schnitz werden. Ihr gefalle die Verantwortung und die Nähe zum Bürger. „Mit meiner Arbeit habe ich direkten Einfluss auf Menschen“, ergänzt sie. Jürgens übt im weitesten Sinne eine Verwaltungstätigkeit aus. Doch jemandem etwa nach einer Ehescheidung den alten Familiennamen zurückzugeben, ist so viel bedeutender, als einen Gebührenbescheid zu verschicken, erklärt sie.

Neue Juristin im Rathaus

Auch Monique John freut sich über ihre neue Stelle. Die 34-jährige Volljuristin ist seit Februar dabei und leitet ab dem 1. April als Nachfolgerin von Horst Meyer den Fachbereich Ordnung und Soziales. Studiert hat die gebürtige Magdeburgerin in Halle. Im Referendariat habe sie dann ihre Vorliebe für die Verwaltungsarbeit entdeckt. Wichtig dabei war ihr eine Position im sozialen Bereich. 

„Ich habe endlich mein gewünschtes Gesamtpaket bekommen“, berichtet sie freudig. Auch privat kam sie gerne in die Region: „Alles zwischen Verden und Bremen ist Reiterland. Ich bin genau richtig hier.“ John erzählte, dass sie nach der Zusage ohne zu zögern mit ihrem Oldenburger Wallach „First von Ahnebergen“ nach Syke gezogen sei.

Neben den Verwaltungsarbeiten soll sie sich zukünftig auch mit um die Ausbildung der Referendare kümmern. In den vergangenen Jahren habe man dafür keine Kapazitäten gehabt. „Es gibt viele Interessenten. Denen müssen wir gerecht werden, indem wir uns Zeit für sie nehmen. Das konnten wir bisher nicht gewährleisten“, sagte Laue.

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