Helfer sammeln Müll ein

Syke räumt auf: „Hot Spot“ hinterm Bahnhof

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Viele Freiwillige beteiligten sich auch in diesem Jahr an der Aktion „Syke räumt auf“. Sie befreiten Seitenräume und Gebüsche vom Müll.

Syke - Gut, dass die AWG den Putzengeln für das Großreinemachen in Syke und den Ortsteilen Handschuhe geschenkt hatte. Nicht alles ließ sich mit „Optickern“ aus dem Gebüsch herausangeln.

Es war auch „Unappetitliches“ unter dem weggeworfenen Unrat: etwa volle Windeln und Hundekotbeutel. Allerdings verzeichneten die Müllsammler zum Teil erheblich weniger Abfälle als in vergangenen Jahren. Das sei nicht nur auf ein verbessertes Umweltbewusstsein zurückzuführen, meinte Inge Jüllich. 

Ein Grund sei auch darin zu suchen, dass im Ristedter Landhaus keine Kohlfahrten mehr gefeiert werden. Die Sammelaktion in Ristedt und Sörhausen wurde diesmal auf dem Hof Reinecke bei Würstchen und Kartoffelsalat beendet.

Autoreifen und Zeitungspakete gefunden

In Gessel fanden die Sammler neben Autoreifen auch zahlreiche noch verschnürte Zeitungspakete. Ortsbürgermeister Claus Ahlers war erfreut, dass sich auf dem Gelände am Hohen Berg „das Suchen überhaupt nicht gelohnt hat“. In Gessel trafen sich die Teilnehmer nach der Aktion im Feuerwehrgerätehaus – zu ebenfalls Würstchen und Kartoffelsalat.

Vom Gemeindesaal der Freien Kirchengemeinde aus hatten sich 30 Mitglieder und weitere fünf Mitglieder des Seniorenbeirates in ihre vorher festgelegten Sammelbereiche begeben. Vor allem der Bereich hinter dem Syker Bahnhof erwies sich als ein „Hot Spot“ für die Sperrmüll-Entsorgung: Sieben Regenschirme, ein Staubsauger, Plastikplanen, Fahrradteile und „viel Schweinkram“ lagen dort herum.

Ziemlich sauer waren die Mitglieder des Seniorenbeirates: Die Packen der nicht verteilten Zeitungen waren schwer. Sie ließen sich das kalte Büfett, das im Anschluss im Gemeindesaal auf sie wartete, gut schmecken, denn das hatten sie sich verdient.

Wachendorfer Ortsschilder wieder lesbar

Jochen Wittrock hatte sich ebenso wie Günther Bohlmann einen Schrittzähler ums Handgelenk gebunden. Während Wittrock und der ihn begleitende Wolfgang Hohlfeld jeweils rund 5100 Schritte gezählt hatten, zeigte die Skala bei Günther Bohlmann „nur“ 4077. – „Du hast offenbar eine größere Schrittlänge“, trösteten ihn seine Sammlerfreunde.

In Wachendorf wurden die gut 20 Teilnehmer auf dem Hof Harries bewirtet. Sie hatten den Begriff „Putztag“ wörtlich genommen und nicht nur Abfälle gesammelt. Die Straßen- und Ortsschilder in Wachendorf sind jetzt wieder leserlich: Eine Gruppe hatte sie mit Bürsten und Wasser gereinigt.

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