„Herbert, hier ist das Auto“

Neues Tragkraftspritzenfahrzeug für die Ortsfeuerwehr Henstedt

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Festlich geschmückt präsentierte sich das neue Löschfahrzeug der Henstedter Ortswehr. Ortsbrandmeister Herbert Weber nahm den Schlüssel aus den Händen von Stadtbrandmeister Stefan Schütte (r.) entgegen.

Henstedt - Von Detlef Voges. Zum Schluss ging es zügig. „Herbert, hier ist das Auto“, sagte Stadtbrandmeister Stefan Schütte am Sonntag auf dem Gelände der Henstedter Feuerwehr und händigte Ortsbrandmeister Herbert Weber die Schlüssel für das neue Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W) aus.

Weber, das Protokoll einhaltend, reichte die Schlüssel an den Gerätewart Jürgen Nürnberg weiter. Der machte den Praxistest, startete den Motor, betätigte die Blinklanlage und ließ die Hörner erschallen. „Motor läuft, Wagen ok“, vermeldete der Gerätewart im Kreise von Feuerwehrleuten und Vertretern von Stadt und Ortsrat. Obwohl das TSF-W schon im Einsatz war und die Henstedter Feuerwehrleute bereits erste Schulungen hinter sich haben, umgab die offizielle Schlüsselübergabe doch so etwas wie eine Premiere. Der Ortsrat war fast komplett erschienen, die Henstedter Feuerwehr ebenfalls. Die Stadt vertraten Bürgermeisterin Suse Laue und Ordnungsamtsleiter Horst Mey

Auf den Gesichtern spiegelte sich Stolz wider. Stolz auf ein Fahrzeug, mit dem die Ortsfeuerwehr Henstedt einen Riesenschritt in die Zukunft eines effektiven Feuerwehrwesens macht. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir ein Fahrzeug bekommen haben, so wie wir uns das gewünscht haben“, erklärte Ortsbrandmeister Weber mit Dank an die Stadt, die dafür 140 000 Euro zur Verfügung gestellt hat, an den Ortsrat, der sich für die Anschaffung eingesetzt hat und an die Fahrzeug-Firma in Rehden, die alle Wünsche der Feuerwehr umgesetzt hat.

220 PS, LED Technik und ein Lift

Das Fahrzeug lässt Feuerwehraugen leuchten: 220 PS, LED Technik und ein Lift, mit dem die schwere Tragkraftspritze befördert werden kann. Zudem hat das TSF-W einen Tank für 1000 Liter Wasser. Gefüllt ist der Tank mit 800 Litern. Die Norm sind 500 Liter. Das größere Fassungsvermögen sei ein Wunsch der Feuerwehr gewesen, meinte Weber.

Das ausgemusterte 25 Jahre alte TSF war noch ohne Wasser unterwegs gewesen. Geräumiger ist auch die Kabine im neuen Modell. In ihr können sich die Atemschutzträger schon während der Fahrt umziehen. „Wir sind so viel effektiver und flexibler“, hob ein Feuerwehrmann hervor.

Bürgermeisterin Suse Laue betonte die Wichtigkeit des Brandschutzes in der Stadt und lobte den ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehr. Das moderne Fahrzeug sei ein weiterer Schritt zu mehr Sicherheit. Und die Ausstattung fördere sicherlich die Freude im Umgang damit.

Diese Hoffnung äußerte auch der Stadtbrandmeister und sprach von einem Motivationsdruck in der Feuerwehr. Besonders dem Nachwuchs empfahl Schütte, sich an Schulungen zu beteiligen und auch den Führerschein zum Fahren des 7,49 Tonnen schweren Fahrzeugs zu machen. „Ihr habt ein supertolles Fahrzeug bekommen“, erklärte Schütte.

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