Gesundheitskreis stellt Halbjahresprogramm vor / Messe am 8. Februar

Heigln als „regionale Spezialität“

Der Gesundheitskreis Syke stellt sein neues Programm vor. Foto: Heinfried Husmann

Syke - Von Lisa-marie Rumann. Elektrosmog, Massagen, Ernährung, Schmerztherapie und Hypnose – das ist bloß eine Handvoll an Themen, mit denen sich der Gesundheitskreis Syke und Umgebung beschäftigt. In Form von Vorträgen und Mitmachaktionen wollen sie Interessierte für alternative Medizin begeistern. Die Mitglieder sind sich einig: Gesundheit ist das Wichtigste. Daher gehen sie der Frage nach: Was kann jeder selbst tun, um gesund zu bleiben oder zu werden?

Rund 5 000 Flyer des ersten Halbjahresprogramms sind quasi druckfrisch auf dem Markt. Im Rahmen einer Vortragsreihe soll jeden ersten Donnerstag im Monat ein Gesundheitskreis-Mitglied Interessierten seine eigene Arbeit näher bringen. So soll es am 31. Januar mit einem Beitrag der Nienburger Heilpraktikerin Susanne Gerking beginnen. An der Waldstraße 1 wird sie über ihre Arbeit mit der Dunkelfeld-Blutanalyse berichten. Ein Tropfen Blut aus dem Ohrläppchen soll ihrer Ansicht nach Aufschluss über den Zustand des Körpers geben. Die Teilnahme an den Vorträgen kostet jedes Mal drei Euro, für Vereinsmitglieder ist sie kostenlos.

Neben den Vorträgen nimmt auch die Gesundheitsmesse einen großen Teil ein. Am 8. Februar informieren etwa 50 Aussteller rund ums Rathaus über ihre Arbeit im Gesundheitswesen. Gut 30  Vorträge sollen in der Zeit von 11 bis 17.30 Uhr parallel laufen. „Leider muss man sich für fünf entscheiden“, meint Henning. Mehr würden die Besucher nicht unter einen Hut bekommen.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Schmerztherapie und nachhaltigen Hygiene-Produkten. „Außerdem liegt es uns am Herzen, dass die Aussteller aus unserer Region kommen“, ergänzt Greve. Ebenso hebt er die geplante Heigl-Mitmachaktion hervor. Greve beschreibt es in erster Linie als ein Gemisch aus Gymnastik und Yoga, aber vor allem als „regionale Spezialität“.

In einer Zeit, in der jeder ständig sein Handy mit sich herumträgt und immer erreichbar ist, wird auch Elektrosmog ein aktueller Themenblock sein. Die Fantasiereise von Alexandra Guillot schließt sich dem an. „Es geht ums ,im Flow sein’“, erklärt sie. „Und darum, im Einklang mit sich selbst zu sein.“ Ablenkung und permanente Erreichbarkeit seien dabei nur Störfaktoren.

Der Ambulanz-Service-Nord (ASN) wird auch auf der Messe vertreten sein. Guillot ist Mitglied in dem Verein und erklärt: „Wir organisieren Sternfahrten für schwerkranke Menschen.“ Bei einer der vergangenen Wunscherfüllungen ging es für eine kranke Mutter mit ihren fünf Kindern in den Heidepark. „Viele wollen aber auch nur noch einmal das Meer sehen“, so Guillot. Dann geht es nach Cuxhaven oder Wilhelmshaven.

Bisher gingen die Erlöse aus der jährlichen Tombola an den ASN für die Sternfahrten. Die Clinik-Clowns aus Hannover sollen den Gewinn aber nun bekommen. „Jedes Los ist ein Gewinn und kostet drei Euro“, so Greve. Alle Preise kommen aus den eigenen Reihen des Gesundheitskreises.

Im vergangenen Jahr seien 400 bis 500 Menschen bei der Messe gewesen, berichtet Henning. „Alle Besucher sind interessiert und offen.“ Die Resonanz sei generell „sehr gut“ – da ist sich das Organisationsteam einig. „Trotzdem hoffen wir in diesem Jahr auf noch mehr Besucher.“

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