Zwei Abschnitte eingeweiht

Landkreis erneuert K 121 und K 129 gemeinsam - Ersparnis: 180.000 Euro

Die Freigabedes erneuerten Abschnitts der K 121 zwischen Osterholz und Gödestorf mit (v.l.) Suse Laue, Edith Heckmann, Cord Bockhop, Andreas Schmidt, Elmar Könemund, Jutta Filikowski, Heinfried Schumacher und Bernd Fredrich. - Foto: Jaursch

Osterholz - Von Frank Jaursch. Das symbolische Durchschneiden des Flatterbands vollzogen die Vertreter von Landkreis und Stadt lieber neben der Fahrbahn: Zu zügig rauschte der Verkehr auf dem sanierten Teilstück der K 121 zwischen Osterholz und Gödestorf vorbei. Gleich zwei Kreisstraßen-Abschnitte auf Syker Boden wurden am Dienstagnachmittag nach erfolgreicher Erneuerung offiziell freigegeben.

Gut 2,1 Kilometer lang ist der Abschnitt der K 121, weitere 825 Meter wurden auf der K 129 zwischen Wachendorf und Heiligenfelde ausgeglichen und mit einer neuen Asphaltdeckenschicht versehen.

Die Maßnahme ging „völlig ohne Konflikte“ vonstatten, hob Elmar Könemund hervor, der Vorsitzende des Ausschusses für Kreisentwicklung. Keine Baumfällungen, keine neuen Schutzplanken, keine Anwohner-Beschwerden: Tatsächlich lief alles bemerkenswert geräuschlos und unspektakulär ab.

Das lag nicht zuletzt daran, dass der Landkreis die Kosten für das Vorhaben komplett trug – für Straßenerneuerungen gibt’s keine Förderung. „Wir mussten keine veränderten Rahmenbedingungen beachten, sondern konnten uns im Bestand tummeln“, erläuterte Landrat Cord Bockhop dazu.

Dass die Kosten am Ende deutlich niedriger ausfielen als ursprünglich veranschlagt, lag an einem cleveren Schachzug im Vorfeld: Beide Vorhaben wurden nicht einzeln, sondern en bloc und gemeinsam mit weiteren kleinen Unterhaltungsarbeiten ausgeschrieben. Das führte dazu, dass das ausführende Unternehmen BTS Bochnig-Müller (Bassum) ein deutlich günstigeres Angebot machte. 333.900 Euro hat die Erneuerung letztlich insgesamt gekostet. Gegenüber dem ursprünglichen Ansatz wurden dadurch etwa 178.000 Euro eingespart – rund ein Drittel. Wieder einmal, so Bockhop, habe sich gezeigt: „Das Geld beim Bau wird bei der Planung gespart.“

Andreas Schmidt, Ortsbürgermeister von Osterholz und Gödestorf, war „glücklich und dankbar“ über die Verbesserung. Er wies allerdings auch auf die Bedenken von Anwohnern hin, die angesichts der schönen Fahrbahn einen noch schnelleren Verkehr befürchten – und das, wo doch ausgerechnet auf diesem Streckenabschnitt noch ein Radweg fehle...

Cord Bockhop nahm den Wink mit dem Zaunpfahl mit einem milden Lächeln hin: „Gehört, verstanden und nicht vergessen.“

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