Das mobile Theater „Spunk“ begeistert Schüler in der Grundschule Am Lindhof

The Golddigger und das Schwein Rosy zu Besuch

Das mobile Theater „Spunk“ unterhielt die Schüler der dritten und vierten Klassen der Grundschule Am Lindhof nicht nur, sondern machte die Kinder gleichzeitig auch mit der englischen Sprache vertraut.J Foto: Heinfried Husmann

Syke - Von Heiner Büntemeyer. In der Aula der Grundschule Am Lindhof waren am Montag Mr. und Mrs. Peacock, das Küken „Captain“, das Schwein „Rosy“, das Gold riechen kann, und „Mr. Rattle-Battle, the Gold-Digger“, zu Gast. Sie gehören zum Ensemble des mobilen Theaters „Spunk“. Die Schauspieler nahmen die Kinder der dritten und vierten Klassen mit auf eine abenteuerliche Schatzsuche.

Vor fünf Jahren gastierte „Spunk“ schon einmal erfolgreich an der Schule. Petra Brauser-Jung freute sich, dass der Förderverein der Grundschule Am Lindhof auf ihre Anregung hin bereit war, die Kosten für das erneute Engagement zu tragen.

Die Schauspieler und Theaterpädagogen Annekatrin Strauß und Benjamin Harlan stellten sich als Farmer auf einem Bauernhof mit vielen Tieren vor, deren Namen sie auf Englisch nannten und deren Stimmen sie auf einer Klarinette und einer Ukulele kunstvoll imitierten.

„Ihr werdet nicht jedes Wort verstehen, aber wenn ihr trotzdem aufmerksam zuhört, dann könnt ihr die Geschichte verfolgen“, erklärte „Mr. Peacock“.

Damit war die pädagogische Absicht dieser Aufführung erklärt: Die Kinder erlebten eine spannende, komische Geschichte und hatten zugleich die Gelegenheit, ihre Englischkenntnisse zu verbessern.

Das bedeutete auch eine Herausforderung für die beiden Schauspieler, denn die Kinder hätten sich auch zurücklehnen und die Handlung an sich vorbeiziehen lassen können. Doch das Stück war voller überraschender Momente, fantastischer Einfälle und komödiantischer Szenen, dass die Kinder stets aufmerksam blieben und sofort wissen wollten, was los war.

Sie wollten auch genau wissen, was die drei liebevoll geführten Stofftiere erzählten und warteten die Übersetzung nur ab, um sich dadurch ihr eigenes Textverständnis noch einmal bestätigen zu lassen.

Selbstverständlich ist der Zuwachs an Vokabelkenntnissen bei den Schülern nicht messbar und auch nicht wichtig. Dass eine Schülerin aus der Klasse 4a sich jetzt merken will, dass ein „Umbrella“ ein Regenschirm ist, ist nur ein Nebeneffekt.

Viel wichtiger war, dass die Kinder englische Sprachmuster erlebten und sich darin bestätigt fühlten, einem englischen Text folgen zu können.

Zum Schluss durften sie noch Fragen an die Schauspieler stellen. Die Kinder wollten wissen, wie diese die Tierstimmen imitieren. Benjamin Harlan erklärte es ihnen und zeigte ihnen auch, wie er nach so einer Aufführung seine strapazierte Stimme wieder auflockert.

Die Schüler fragten auch nach dem Alter von Annekatrin Strauß. „I‘m thirty-six years old“, gab sie Auskunft. „Oh, 46 Jahre, so alt schon“, staunte die Schülerin. Vielleicht sollte das Theater „Spunk“ noch einmal engagiert werden.

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