Zufriedenheit dank Balance

Gesundheitstag in Heiligenfelde: Das Potenzial des Unterbewusstseins

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Um Hypnose geht es bei Dr. Holger Ahlsdorffs Beitrag zum Gesundheitstag in Heiligenfelde.

Heiligenfelde - Von Heiner Büntemeyer. Der jüngste Gesundheitstag im Ärztehaus Heiligenfelde stand unter dem Motto „Wege zur Balance“. Der Facharzt für Allgemeinmedizin und Master für Hypnotherapie Dr. Holger Ahlsdorff zeigte den Besuchern bei zwei Vorträgen, wie sie das enorme Potenzial ihres Unterbewusstseins nutzen können, um ihre Lebensqualität zu verbessern.

Durch einfache Versuche konnten die Teilnehmer erkennen, welche Wucht Suggestion haben kann und wie empfänglich sie dafür sind. Diese Selbsthypnose kann nicht nur Anspannungen des hektischen Alltags lösen, sie kann auch bei Schlafstörungen und Angstzuständen therapeutisch genutzt werden, zur Linderung stressbedingter Schmerzen beitragen und, so Ahlsdorff, sogar eine Geburt vereinfachen.

Selbsthypnose kann das Selbstbewusstsein stärken und dadurch Patienten unterstützen, die ihr Gewicht reduzieren oder mit dem Rauchen aufhören wollen.

Weniger Besucher als erwartet

Heilpraktikerin Ulrike Ratzko, die in der Syker Hauptstraße eine eigene Praxis betreibt, informierte darüber, wie gezielte Entspannungsübungen und Klangmassagen die Lebensfreude verbessern und die Gesundheit stärken.

Die Mediatorin Britta Kattau bietet Menschen in persönlichen Krisensituationen Beratung und Hilfe. Sie zeigt ihnen Wege auf, um bei einem Burnout, bei Persönlichkeitsstörungen oder Kommunikationsstress Lösungen und damit wieder Freude am Leben zu finden. Ein ähnliches Angebot hat auch Martina Lange entwickelt, die darüber berichtete, wie Menschen durch einfaches Leben Zufriedenheit finden.

„Ernährungsfallen im Alltag“

Welchen Einfluss eine gesunde, bewusste Ernährung auf das persönliche Wohlbefinden und die eigene Gesundheit hat, erklärte die Ernährungsberaterin im medizinischen Bereich, Katja Napierski, in ihrem Referat „Ernährungsfallen im Alltag“. Das Risiko, an Diabetes oder Bluthochdruck zu erkranken, ließe sich beispielsweise durch eine angemessene Ernährung erheblich mindern.

Sehr versöhnlich endete der Tag mit einem Workshop, den Dr. Holger Ahlsdorff gemeinsam mit Nicole Stege leitete. Unter dem Arbeitstitel „Be happy mit Hypnose und autogenem Training“ versuchten sie, mit einer Lach-Hypnose zu den Quellen des Lachens zu finden.

Etwa 30 Besucher zählten die Organisatoren an diesem Tag. „Das sind leider weniger als wir erwartet haben“, bedauerte Britta Kattau, die vermutet, dass die Werbung für den Gesundheitstag in diesem Jahr nicht optimal terminiert war.

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