Geschmackvoll statt gewaltig

Eröffnung des Gartenkultur-Musikfestivals 2021 auf dem Hohen Berg in Syke

Auftakt-Veranstaltung zum Gartenkultur-Musikfestival 2021 am Hohen Berg in Syke.
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Schöne Aussicht: Vom Aussichtsturm am Hohen Berg hat man fast alles im Blick – auch die sich füllenden Plätze für das Publikum des ersten Konzertes.

Ristedt/Leerßen – Vier Wochen, 15 Kommunen, 32 Konzerte: Das Gartenkultur-Musikfestival ist zurück. Zum ersten Mal war die Stadt Syke am Freitagabend die Gastgeberin der Auftaktveranstaltung. Am Hohen Berg begrüßte Bürgermeisterin Suse Laue, die auch Vorsitzende des veranstaltenden Kommunalverbunds Niedersachsen/Bremen ist, zur Eröffnung rund 200 Besucher.

Susanne Krebser sprühte förmlich vor Vorfreude. „Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal Live-Musik erlebt habe.“ Die Geschäftsführerin des Kommunalverbunds ließ den Blick schweifen. „Von hier aus kann man tatsächlich am meisten von der Region sehen“, befand sie und deutete damit an, warum die Hohe Berg vielleicht der perfekte Ort für den Wiederbeginn nach der erzwungenen Corona-Pause im vergangenen Jahr ist.

Treibende Kräfte: Strom gibt"s zum Auftakt des Festivals nur, wenn in die Pedale getreten wird. Susanne Krebser (l.), Geschäftsführerin des Kommunalverbunds Niedersachsen/Bremen, macht es vor – gemeinsam mit Sykes Bürgermeisterin Suse Laue, die zugleich Vorsitzende des Kommunalverbunds ist.

Die Vorlage nahm Suse Laue wenig später gern auf. „Hier sieht man, wie nahe wir beieinanderliegen. Wir sehen keine Grenzen.“ Das Miteinander des Verbunds, das sich nicht nur in kulturellen Veranstaltungen, sondern auch im gemeinsamen Mobilitätskonzept oder in der Wohnungsmarktstrategie niederschlägt, gab"s an diesem Abend quasi live und in Farbe.

Zum Auftakt gab es für jeden Besucher eine Box mit kleinen internationalen Leckereien – von einer kleinen Quiche bis zu Falafel. Geschmackvoll statt gewaltig – das galt an diesem Abend. Susanne Krebser war sichtlich zufrieden darüber, dass man nach der Zwangspause 2020 wieder die Aussicht auf unterschiedlichste musikalische Angebote an den unterschiedlichsten Veranstaltungsorten hat. Auch wenn man erst bei etwa drei Vierteln der Vor-Corona-Konzertanzahl ist. „Wir suchen keine olympischen Rekorde“, so Krebser.

Raus in die Natur: Die Auftakt-Veranstaltung zum Gartenkultur-Musikfestival 2021 hat mit dem Hohen Berg einen angemessenen Ort gefunden.

Die Auftaktveranstaltung 58 Meter über Null war für so manchen Besucher eine Begegnung mit Neuland. „Ist das schön hier! Hier war ich noch nie.“ Sätze wie diesen hat Krebser in der Vergangenheit immer wieder gehört. Sie dokumentieren, wofür der Kommunalverbund auch stehen möchte. „Den Austausch befördern. Die Region entdecken“, umschreibt es die Geschäftsführerin.

Dass dies auch in diesem Jahr mit dem Gartenkultur-Musikfestival gelingt, daran hegt Krebser keinen Zweifel. Oder – eigentlich doch, ein winziges bisschen, wie sie einräumt. Die Corona-Entwicklung sorge dafür, dass man sich stets auf einer Gratwanderung befinde.

Den Auftakt jedenfalls hat das Festival am Freitagabend schon mal geschafft – mit etwas Sonnenschein, ganz viel Charme und einem Rock"n-Roll-Konzert, das nur mit Muskelkraft funktionierte.

Von Frank Jaursch

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