Gemischter Chor, Jagdhornbläser und Grundschulchor sorgen für ein abwechslungsreiches Programm in der Barrier Kirche

Beim Weihnachtskonzert wird‘s eng auf den Kirchenbänken

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Der Gemischte Chor Barrien drückte dem Konzert in der Barrier Kirche seinen Stempel auf.

Von Dieter Niederheide. Das werden Wolfgang Harter, der Vorsitzende des Gemischten Chores Barrien, und Pastorin Katja Hedel mit Freude registriert haben: Zum Weihnachtskonzert am Sonntag war die Bartholomäus-Kirche bis zum Bersten mit Konzertbesuchern gefüllt. Selbst auf der Empore gab es kaum noch einen Stehplatz.

Es kann sein, dass das ein zusätzlicher Ansporn war für den Chor, der erstmals unter dem Dirigat seiner neuen Chorleiterin Heidi Müller ein Konzert gab, für die Jagdhornbläser (Leitung: Roswitha Köhler) sowie für die 25 Mädchen und Jungen des Schulchores der Grundschule Barrien (Leitung: Anne Huntemann).

Eindrucksvoll an der Orgel war Organist Singu Kim, der an diesem Tag Geburtstag hatte und dennoch dabei war. Er leitete das Weihnachtskonzert mit „Der Tag, der ist so freudenreich“ von Johann Sebastian Bach ein.

Die Besucher erlebten ein stimmungsvolles Konzert mit Werken, die an alle Mitwirkenden ohne Zweifel auch höhere Ansprüche stellten. Die fröhlichen Kinderstimmen wurden für das Konzert zur Bereicherung, zum Beispiel mit Liedern wie „Wi- Wa- Weihnachtsmann“, dem traditionellen Weihnachtslied „Jingle Bells“ aus Amerika oder Rolf Zuckowskis „Ich wünsche mir zum heiligen Christ“. Den anhaltenden Beifall hatten sich Chorleiterin Anne Huntemann und die Kinder verdient.

Der Gemischte Chor gefiel im ersten Teil unter anderem mit dem plattdeutschen Lied „Dat Johr geiht to Enn“ und den bekannten Weihnachtsliedern „Süßer die Glocken nie klingen“ und „Es ist für uns eine Zeit angekommen“, ein Schweizer Sternsingerlied, das alle gemeinsam sangen. Klangstark vom Chor auch das „Wenn‘s dunkel wird“.

Eindrucksvoll und harmonisch im Zusammenspiel die Jagdhornbläser, die beispielsweise mit Amazing Grace (einem geistlichen Lied von John Henry Newton) brillierten und im ersten Teil die „Burgfanfare“ hören ließen.

Die Bläser kamen im zweiten Teil mit dem österreichischen Jägerlied (Anton Wanderer) und „Kein schöner Land in dieser Zeit“, einem bekannten Volkslied aus dem Jahr 1840, bestens bei den Zuhörern an. Der Gemischte Chor stellte sich gut vorbereitet und eingestimmt vor. Überzeugend waren die Sängerinnen und Sänger bei Händels Halleluja (Kanon) und dem „Wie freu ich mich auf Weihnachten“.

Mit dem gemeinsam gesungenen „Oh, Du fröhliche“ klang ein Weihnachtskonzert aus, das den Konzertbesuchern noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

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