Gelungene 17. Ausgabe: Bis zu 18000 Besucher kommen an drei Tagen

Barrier Herbstmarkt macht Gäste und Aussteller froh

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Auf einem Bassin zeigten Schiffsmodellbauer die Manöver ihrer Fahrzeuge. Auch Kinder hatten die Möglichkeit, selbst die funkgesteuerten Wassergefährte zu lenken.

Barrien - Von Frank Jaursch. Ein gut besuchtes Marktgelände und zufriedene Gesichter bei Ausstellern und Besuchern: Kein Wunder, dass die Organisatoren des 17. Barrier Herbstmarktes am Sonntag Nachmittag mit einem entspannten Lächeln auf dem Gesicht durch die Zelte liefen. Bis zum Abend, so schätzte Marktmeister Horst Saade, dürften bis zu 18000 Besucher den Weg zum Markt mit Gewerbeschau gefunden haben.

Damit wurde nicht nur die gute Bilanz von 2013 deutlich übertroffen, die Veranstaltung erreichte sogar fast die einstigen Rekord-Regionen mit bis zu 20000 Gästen an drei Markttagen.

Ein Grund für die hervorragende Resonanz war ohne Zweifel der Umstand, dass das Wetter – allen schlechteren Prognosen zum Trotz bis tief in den Sonntagnachmittag hinein stabil geblieben war. Erst gegen 17 Uhr, eine Stunde vor Ultimo, begann es zu regnen.

Bis dahin hatten sich längst schon Tausende auf den Weg zum Handelsweg gemacht – viele von ihnen waren mit dem Fahrrad aus der näheren Umgebung gekommen. Aber auch die kostenlosen Parkplätze waren reichlich frequentiert.

Schon traditionell ist der Freitag der besucherschwächste Tag. Doch schon der Samstag erfüllte die Erwartungen der Aussteller, die gut gelaunt und unaufdringlich auf den Gängen das Gespräch mit den vorbeiflanierenden Besuchern suchten.

Denn bei der Gewerbeschau geht es nicht um den Umsatz, wie eine Umfrage unter den teilnehmenden Betrieben wieder dokumentierte. Nur relativ wenige echte Geschäfte werden während der Messe-Zeiten abgeschlossen. „Kontakte“ ist die Währung, die an diesem Wochenende in Barrien zählt. Die lässt sich nicht konkret in Euro darstellen, kann aber mittelfristig ganz viel wert sein.

„Oft kommen Kunden zu uns, die sagen: ‚Wir waren letztes Jahr in Barrien bei euch‘“, berichtet zum Beispiel Jan-Philipp Meyer, Geschäftsführer von Turner-Gartenbau. Sein Betrieb sorgt schon traditionell für einen Hingucker auf der Freifläche. Schon am Dienstag hatten Mitarbeiter begonnen, das Schwimmteich-Modell mit vielen gestalterischen Garten- und Landschaftsbau-Elementen vor Ort aufzubauen.

Barrier Herbstmarkt mit Gewerbeschau

Genau das hatte der Werbering-Vorsitzende Karl-Heinz Meyer am Freitag bei der Eröffnung gemeint, als er davon sprach, bei der Gewerbeschau böten die Aussteller den Besuchern einen Einblick ins Sortiment, „das in den Geschäftsräumen und Läden so nicht dargestellt werden kann“.

Zudem nutzen viele Gewerbetreibende den Anlass zu besonderen Angeboten – wer die Vergünstigungen schlau einsetzte, konnte sicher einige hundert Euro sparen. Stephan Nienaber zum Beispiel rettete die Messe-Preise der Internationalen Funkausstellung hinüber nach Barrien und sagte zu, seine Angebote für Fernseher & Co. auch noch bis Ende kommender Woche zu halten.

Zufriedene Aussteller, lachende Kunden – da waren auch die Macher glücklich. Horst Saade benotete die 17. Ausgabe des Herbstmarktes mit „eins bis zwei. Denn den perfekten Markt gibt es nicht.“

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