Okeler Feuerwehr für den Ernstfall gerüstet / Kommando im Amt bestätigt

„Geiler Tag“ mit Kellerbrand

Geehrte und Beförderte der Okeler Ortsfeuerwehr, eingerahmt von (v.l.) Bürgermeisterin Suse Laue und Ortsbrandmeister Holger Eitmann sowie von (v.r.) Ortsbürgermeister Jürgen Schmock und Stadtbrandmeister Stefan Schütte. Foto: Horst Meyer

Okel - Von Horst Meyer. „Da konnten wir uns mal so richtig austoben!“ So berichtete Ortsbrandmeister Holger Eitmann von der Okeler Feuerwehr über eine Übung unter realistischen Bedingungen in einem Abbruchhaus.

Türen mussten gewaltsam geöffnet, Scheiben eingeschlagen werden, wie es bei einem realen Brandeinsatz durchaus erforderlich werden kann. Alle Syker Feuerwehren sind froh, wenn Eigentümer von Häusern, die zum Abbruch bestimmt sind, ihnen die Möglichkeit für derartige Übungen einräumen. In seinem Bericht merkte Eitmann an, dass im abgelaufenen Jahr in Okel kein echter Brandeinsatz erforderlich gewesen ist.

Dennoch rückte die Ortswehr zu sieben Brandeinsätzen in der Nachbarschaft aus. Im Bericht sind außerdem drei Hilfeleistungen, fünf Brandsicherheitswachen und zwei Fehlalarme verzeichnet. Bei den Hilfeleistungen musste unter anderem ein Mann im Rollstuhl aus einem Graben gerettet werden.

Fünf Jugendliche konnte der Ortsbrandmeister in die Einsatzabteilung übernehmen. Damit verfügt die Wehr jetzt über 41 Aktive. Hinzu kommen 12 Jungen und Mädchen in der Kinder- und 17 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr.

Vervollständigt wird die Statistik durch 17 ehemals aktive Feuerwehrleute.

In der Kameradschaftskasse klafft nach Worten der Kassenwartin ein kleines Loch. Dafür verfügt das Gerätehaus jetzt im rückwärtigen Teil über eine überdachte Terrasse, die Mitglieder in Eigenleistung erstellt haben.

Timo Kastens berichtete als Atemschutzwart von einer Übung in der Landesfeuerwehrschule in Loy. Gemeinsam mit den Gödestorfer Kollegen konnten die Okeler dort verschiedene Gefahrenlagen durchspielen, wie beispielsweise Keller- oder Dachgeschossbrand oder Kohlenmonoxid im Wohnraum. Nach seinen Worten ein „geiler Tag“.

Bei den anschließenden Wahlen gab’s keine Überraschungen. Das Ortskommando hatte gut vorgearbeitet. Die Versammlung bestätigte alle vorgeschlagenen Funktionsträger einstimmig.

Bürgermeisterin Suse Laue wies in ihrem Grußwort darauf hin, dass sie demnächst tiefer in die Materie einsteigen möchte, indem sie einen Funklehrgang sowie eine Fortbildung an der Katastrophenschutzschule des Bundes in Ahrweiler besuchen wird.

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