Offene Pforten

Gartenkultur-Musikfestival: Stolz auf Sykes Beteiligung

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Sie sind zuversichtlich, dass die vier Veranstaltungen des Gartenkultur-Musikfestivals, die in Syke geplant sind, Erfolge werden: Sabine Greulich (v.l.), Fritz Vehring, René Rameil, Thomas Kuchem, Kathrin Wilken und Nicole Giese-Kroner.

Syke - Von Janna Silinger. Zwischen Blumen und Bäumen unter dem blauen Himmel sitzen, ein kaltes Bier oder einen frischgebrühten Kaffee trinken und dabei musischen Darbietungen lauschen: Das ist das Gartenkultur-Musikfestival. Seit 2002 öffnen auch Syker ihre Gärten und Anwesen, um dort interessierten Bürgern die Möglichkeit zu bieten, Kultur zu genießen.

Und darauf weist Thomas Kuchem, Erster Stadtrat aus Syke, durchaus mit besonderem Stolz hin. „Wir haben hier insgesamt vier Veranstaltungen. Damit kommen wir an die Zahl in Bremen ran, die planen acht“, sagt Kuchem lächelnd. Es macht ihn froh, dass Syke so viel zu bieten hat und sich damit selbstbewusst präsentiert.

Die Auftaktveranstaltung ist in diesem Jahr in Wildeshausen geplant. „Das rotiert und ist jedes Mal woanders“, erklärt Kathrin Wilken, Kulturbeauftragte der Stadt. Dort treten am Freitag, 3. August, um 19 Uhr, die Sopranistin Yvoty und der Komponist, Geiger und Opernsänger Silvester Ianniello gemeinsam als Mozart und Polyhymnia mit einer Oper der „etwas anderen Art“ auf. Veranstaltungsort ist der Garten des Alten Amtshauses, nahe der historischen Alexanderkirche, am Ufer der Hunte.

Pop, Klassik und Dixieland

Die erste Gelegenheit, in Syke das Festival zu besuchen, bietet sich am Sonntag, 5. August, um 16 Uhr. Besucher können in Vera und Fritz Vehrings Garten im Hachetal Kompositionen für Violine von Farzia Fallah und Tobias Klich und experimentellen Lautenwerken abgewandelt mit elektronischen Elementen von Cheng-Wen Chen lauschen. „Das wird international“, sagt Fritz Vehring.

Er hebt hervor, dass für dieses außergewöhnliche musikalische Ereignis der deutsche Musikrat finanzielle Unterstützung geleistet hat. „Sonst wäre das nicht bezahlbar gewesen.“ Der Eintritt kostet drei Euro, berichtet Vehring. Er und seine Frau sind seit 2002 mit dabei. Ihr Garten liegt im Naturschutzgebiet an der Hache.

Eine Mischung aus Jazz und Pop präsentiert die Holger Twietmeyer Band am Sonntag, 12. August, auf dem Gelände des Kreismuseums, wie Kathrin Wilken stellvertretend für den Leiter des Museums, Dr. Ralf Vogeding, berichtet. Für zwei Euro können die Besucher im Ambiente des Museums, der historischen Gebäude und Jahrhunderte alten Scheunen, Wagen und Brunnen die Musik genießen.

Das dritte Syker Event ist für Sonntag, 19. August, im Garten des Vorwerks, zwischen Bäumen und Kunstwerken geplant. Nicole Giese-Kroner, künstlerische Leiterin, kündigt leichte, beschwingte und fröhliche Musik an. „Die School House Seven kommen hier aus dem Landkreis, es gibt die Gruppe schon seit 14 Jahren. Die Jungs machen Dixieland-Jazz“, so Giese-Kroner. Der Eintritt ist frei, das Konzert beginnt um 17 Uhr.

Die vierte und letzte Veranstaltung, die in diesem Jahr im Rahmen des Festivals in Syke geplant ist, ist Sabine Greulich und René Rameil zu verdanken. Sie beginnt am Sonntag, 26. August, um 15 Uhr auf dem Landsitz Wachendorf.

„Wir sind zum zweiten Mal dabei und freuen uns wahnsinnig. Im vergangenen Jahr war das ein sehr erfolgreiches Event“, berichtet Rameil. Er und seine Frau hätten mit 50 Leuten gerechnet. Dann waren es 300 Personen – und irgendwann ging ihnen sogar der Kuchen aus.

Das, verspricht er, passiert in diesem Jahr nicht. Die Gruppe, die dort musiziert, heißt Trio Melisande und besteht aus drei Bremer Frauen, die Debussy-Werke an der Harfe, der Querflöte und der Viola spielen. Vor dem Konzert können Besucher die Ausstellung „Kunst-Verbindungen“ besuchen, die am Tag zuvor Eröffnung feiert. Der Garten ist ab 13 Uhr geöffnet.

„Das Flyerheft, in dem alle Termine zu finden sind, liegt ab sofort überall aus“, sagt Wilken.  

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