Geflügelschau in der Syker Schützenhalle

Ein fröhliches Gurren und Schnattern

Syke - Von Heiner Büntemeyer. „Es geht bergauf, wir sind guter Dinge“, erklärte der Vorsitzende des Geflügelzuchtvereins Syke, Klaus Daus, bei der Eröffnung der 42. Hacheschau in der Schützenhalle. 44 Aussteller, darunter acht Jugendliche mit 66 Tieren, stellten 380 Hühner, Tauben, Gänse, Zwerghühner und Enten aus.

Ein fröhliches Gurren, Krähen, Gackern und Schnattern drang aus der Halle, an deren Eingang drei Volieren aufgebaut waren, darin Perlhühner und Tauben sowie die hübschen „Antwerpener Bartzwerge“. Bürgermeisterin Suse Laue lobte die Ausstellung. Sie gefalle ihr besonders wegen der angenehmen Atmosphäre, Geflügelhaltung sei wieder im Kommen.

Sie dankte den Organisatoren, gratulierte den erfolgreichen Züchtern und vertröstete jene, die mit der Bewertung nicht zufrieden sind, auf weitere Ausstellungen.

Vor allem hob sie die Beteiligung der Jugendlichen hervor. „Geflügelzucht hilft, dass junge Menschen in unserer technisierten und automatisierten Umwelt den Blick für die Tiere nicht verlieren“, erklärte sie. Ausstellungsleiterin Helga Daus führte die gute Beteiligung auch auf den Anschluss des Vereins an die Pokalgemeinschaft „Weser-Aller“ zurück. Die steigende Mitgliederzahl habe jedoch damit zu tun, dass wieder mehr Familien Hühner hielten. Bei einem Rundgang konnten sich Besucher über die Vielfalt der Rassen und Farbschläge informieren. Die Bewertungskarten enthielten Lob und Kritik der Richter. Häufig tauchte der Hinweis auf, dass das Gefieder oder Teile davon „noch reichlich unfertig“ sind.

Das sei auf die Mauser der Tiere zurückzuführen, erklärte Klaus Daus. Die warme Witterung der vergangenen Wochen habe diese Entwicklung noch verzögert. Insbesondere Tauben und die kleinen Wachteln seien davon betroffen, so Daus. Die schwächere Bewertung bedeute aber keine missglückte Zucht. Vielmehr könnten sich diese Tiere schon in wenigen Wochen bei weiteren Ausstellungen als Spitzentiere zeigen. Bei der Syker Schau wurden zwölf Tiere mit dem Spitzenprädikat „Vorzüglich“ beurteilt, 27 Mal gab es ein „Hervorragend“.

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