/ Projekt im Rahmen des Regialog-Programms

Friedeholz: Neue Tafeln auf dem Weg zur Kunst

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Haben die neuen Hinweistafeln im Blick genommen: Christian Kunkel, Bürgermeisterin Suse Laue, Kulturbeauftragte Kathrin Wilken und Revierförster Heinz-Dieter Tegtmeier.

Syke - Von Tobias Kortas. Kunstskulpturen gibt es beim Kunstbereich Wald-Weg-Zeichen im Friedeholz einige zu finden, wie zum Beispiel den „Waldtaucher“ von Markus Keuler oder den „Hirsch“ von Reinhard Osiander. Der „Hirsch“ markiert den Eingang der Wald-Weg-Zeichen an der B6 gegenüber des Kreismuseums. Dort weist nun eine Hinweistafel den Weg zu den Skulpturen auf dem Pfad zwischen Vorwerk und Kreismuseum.

Sie soll vor allem eines bieten: Überblick. Eine zweite Tafel steht am Waldeingang gleich hinter dem Parkplatz gegenüber des Vorwerks im Kreuzungsbereich der Waldstraße und der L 333. Das Konzept für die Schilder sowie einen Flyer dazu stammt von Christian Kunkel. Er hat am Qualifizierungsprojekt Regialog für junge Geistes- und Kulturwissenschaftler teilgenommen. Im Rahmen dessen hat er sich um die Texte für die beiden Schilder sowie die Flyer gekümmert und eine Internetseite konzipiert. Grafisch umgesetzt hat die Schilder der Syker Designer Ulrich Deppe.

Die Idee, die Wald-Weg-Zeichen besser zu präsentieren, stammt von Nicole Giese, künstlerische Leiterin des Vorwerks. Mit ihr zusammen sowie mit der Kulturbeauftragten Kathrin Wilken hat Christian Kunkel an dem Projekt gearbeitet.

„Mit den Schildern können sich vor allem Besucher von außerhalb informieren“, meint Heinz-Dieter Tegtmeier, Leiter der Revierförsterei Syke. „Man kann nun gezielt Kunstwerke aufsuchen.“

Bürgermeisterin Suse Laue hält „die Standorte der Schilder für gut geeignet, da dort viele Spaziergänger und Wanderer starten“. Mit den Schildern wolle die Stadt auch gezielt Menschen ansprechen, „die sonst nicht unbedingt wandern gehen“. Es passe gut, dass das Aufstellen der Tafeln mit dem Beginn der Spazier- und Wandersaison zusammenfalle. Indes betont Heinz-Dieter Tegtmeier, dass die Holzskulpturen „nicht für die Ewigkeit halten“. Das sei der Stadt und der Forstverwaltung durchaus bewusst. Trotzdem sei eine solche Dauerausstellung schon etwas Besonderes.

An den Hinweistafeln und an den Skulpturen selbst sind QR-Codes eingebracht, die man mit dem Smartphone für weitere Informationen einlesen kann.

www.waldwegzeichen.syke.de

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