Fabian Fricke fordert höhere Beteiligung ein

Versammlung der Syker Ortsfeuerwehr: Von Frauenquoten und Osterfeuern

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Geehrte und Beförderungen der Ortsfeuerwehr Syke. 

Syke - Von Heiner Büntemeyer. Über ein „ereignisreiches Jahr 2017“ hat Ortsbrandmeister Fabian Fricke am Samstag bei der Jahreshauptversammlung der Syker Ortsfeuerwehr berichtet, zugleich aber auch den Blick auf die Zukunft gerichtet. Bei dem Treffen im Ratssaal gab es dabei Lob, aber auch das eine oder andere kritische Wort.

„In Syke betrachtet man die Unterstützung durch die Kommune als Selbstverständlichkeit, aber das ist längst nicht überall im Kreis so“, kommentierte Kreisbrandmeister Mike Wessels die Zusammenarbeit. Bürgermeisterin Suse Laue nahm diese Vorlage auf und erklärte, die Feuerwehr gehöre zur Stadt und erledige vieles für die Stadt und ihre Bewohner. Das habe sich besonders an der Beteiligung am Volkstrauertag und beim „beeindruckenden Kreisfeuerwehrtag“ gezeigt.

2017 galt es laut Fricke mit dem Kreisjugendfeuerwehrtag und dem Kindergartentag zwei Mammutveranstaltungen zu bewältigen. Dank der großen Unterstützung vieler Mitglieder seien beide Veranstaltungen hervorragend verlaufen. Dafür bedankte er sich besonders beim Jugendwart Christoph Meyer.

Ausrichtung des Osterfeuers ungewiss

Fricke freute sich, dass der defekte Mannschaftstransportwagen (MTW), der aus Gründen der Sicherheit für drei Monate stillgelegt werden musste, doch noch repariert werden konnte. Großes Lob gab es auch für Reiner Meyer und seine Helfer, die mit Erfolg eine Truppmann-2-Ausbildung durchgeführt haben. Aber Fricke äußerte auch Kritik: „Sollte die Beteiligung an der Organisation des Osterfeuers nicht ansteigen, sehe ich in der Zukunft kein Osterfeuer mehr, das von unserer Ortsfeuerwehr ausgerichtet wird.“ Außerdem erinnerte sein Stellvertreter Rainer Brandt daran, dass die durch unachtsames Arbeiten beschädigte Drehleiter nur von Fachpersonal gefahren werden sollte.

Einen umfangreichen Tätigkeitsbericht legte auch Gerätewart Ralf Hoberg vor, der über intensive Pflege- und Instandsetzungsarbeiten berichtete, die schließlich dazu geführt haben, dass alle Sicherheitsprüfungen problemlos und ohne Beanstandungen verliefen.

Mehr Frauen erwünscht

Gegenwärtig verfügt die Ortsfeuerwehr Syke über 75 Aktive, darunter jedoch nur vier Damen. „Das könnten durchaus mal mehr werden“, fügte Fricke hinzu. In der Jugendfeuerwehr betreuen Christoph Meyer und sein Team 19 Jugendliche, nachdem Ende vergangenen Jahres zwei Jugendliche in den Aktiven Dienst gewechselt sind. Drei Jugendliche werden „zweigleisig“ ausgebildet. Sie nehmen auch schon an den Übungsdiensten der Aktiven teil, um ihnen im nächsten Jahr den Übergang zu erleichtern.

Nach neun Jahren stellte Elke Hägedorn ihr Amt als Leiterin der Atemschutzgeräteträgergruppe zur Verfügung. Gegenwärtig gehören der Gruppe 27 Atemschutzgeräteträger an. Stadtbrandmeister Stefan Schütte bezeichnete die Quote von fast 41 Prozent als sehr gut.

Er informierte über das Feuerwehrgeschehen im gesamten Stadtbereich und berichtete, dass aufgrund der Erfahrungen aus Einsätzen der vergangenen Zeit ein Arbeitskreis gebildet wurde, der über vorbeugende Maßnahmen bei Extremwetterlagen nachdenkt. Die Sturmtiefs im Herbst hatten erstmals die Einrichtung einer „Einsatzleitung Ort (ELO)“ erforderlich gemacht, die von Lutz Budelmann geleitet wird und aus zwölf Mitgliedern von vier Ortsfeuerwehren der Stadt besteht.

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