GTS 2001 und Feuerwehr spenden Schülern eine Abkühlung

Fontänen statt Unterricht

Wasserspass an der GTS 2001. Feuerwehrmann Reiner Meyer sorgte bei Temperaturen von mehr als 30 Grad für eine Abkühlung der Schüler. - Foto: Jantje Ehlers

Syke - Von Andree Wächter. Früher gab es hitzefrei und man ging ins Freibad – heute kommt die Feuerwehr zur Abkühlung. Donnerstag baute die Syker Ortswehr zwei große Wassersprenger auf. Auf dem Sportplatz neben der GTS 2001 konnten sich die Schüler ab der Mittagspause abkühlen. Nebenbei war es noch eine praktische Einheit für die AG Freiwillige Feuerwehr und Erste Hilfe.

Bereits am Vortag war es sommerlich heiß. Da hatte Hausmeister und Feuerwehrmitglied Reiner Meyer die Idee, eine Abkühlung zu schaffen. Schulleiter Mazen Hamade unterstütze das Vorhaben. „Zuerst hatten wir eine Wasserrutsche geplant“, sagt Meyer. Doch der Aufwand wäre in der Kürze der Zeit nicht realisierbar gewesen. Also entschied Meyer, dass die Feuerwehr Wasserfontänen produziert. Der Hausmeister rückte mittags mit einigen Feuerwehr-Kollegen an, verlegte Schläuche und sorgte für viel Spaß unter den Schüler. „Sie sehen, dass man bei uns auch Spaß haben kann“, so Meyer.

„Es war auch eine Anschauung für die Schüler der AG Freiwillige Feuerwehr und Erste Hilfe.“ Die Jungen und Mädchen lernen im Nachmittagsangebot vieles rund um die Hilfsorganisationen. „Dazu gehört auch, dass sie sich demnächst ein Feuerwehrauto anschauen“, so Meyer.

Bereits nach wenigen Minuten waren viele Schüler klatschnass. Trotzdem waren sie sich einig: „Das macht viel Spaß.“ Und diesen Spaß sah man ihnen auch an. Sie hüpften und sprangen durch die Fontänen. Im Laufe der Mittagszeit kamen immer mehr Schüler auf den Sportplatz.

Hosen, T-Shirts und Schuhe flogen in die Ecke – und ab unter die riesige Dusche. Wer nicht freiwillig kam, wurde von Klassenkameraden getragen. Clevere Schüler hatten sich Badehose oder Schwimmanzug angezogen. Andere Kinder war in bunten Shorts oder Jeans unterwegs. Einige suchten aber lieber einen schattigen Platz, weit weg vom Wasser. Sie hatten laut eigener Aussage keine Klamotten zum Wechseln mit und wollten auf der Heimfahrt nicht nass im Bus sitzen.

„Wir hatten dieses Event am Vortag angekündigt. Alle Schüler hatten die Info, dass sie Badehose oder Ersatzkleidung mitbringen sollten“, so Konrektor Elias Neukirch.

Hintergrund der Aktion ist das Konzept der GTS 2001. Als Ganztagsschule kann sie die Jungen und Mädchen selbst bei Hitze- oder Kältefrei nicht einfach vorzeitig nach Hause schicken. Laut Konrektor Neukirch konnten die Schüler auf diese Weise rund zwei Stunden toben.

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