Überschaubare Resonanz

THW und Freibad ermöglichen Flutlichtschwimmen

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Diejenigen, die den Weg in das Syker Freibad gefunden haben, genießen die warmen Wassertemperaturen und nutzen das von Scheinwerfern erleuchtete Becken zum Spielen.

Syke - Von Heiner Büntemeyer. Lufttemperatur 18 Grad, Wassertemperatur 23 Grad – beste Voraussetzungen für ein Bad im Freien, sollte man meinen. Aber beim Flutlichtschwimmen im Syker Freibad herrschte am Samstagabend anfangs gähnende Leere.

Nur der achtjährige Dominik Kehren und sein drei Jahre älterer Bruder Christian zogen im Bad ihre Bahnen, tauchten unter der Absperrleine hindurch und sprangen schnell wieder ins Wasser, wenn sie für kurze Zeit am Beckenrand gestanden hatten. Glücklicherweise kamen im Laufe des Abends doch noch einige Badegäste.

Die THW-Ortsgruppe Syke hatte dieses Flutlichtschwimmen erst möglich gemacht, denn sie war mit zwei Stromgeneratoren angerückt, und leuchtete nicht nur das Schwimmbecken, sondern das gesamte Gelände taghell aus. Über den kleineren, 16 Kilowatt spendenden Generator wurden sechs Lampen an einem neun Meter hohen Teleskopstrahler und mehrere Stative mit weiteren Strahlern mit Strom versorgt. Die Strahler am zweiten Teleskopmast erhielten ihren „Saft“ vom großen Generator, der damit ziemlich „unterbeschäftigt“ war. „Allein mit dem Strahler am Neun-Meter-Mast können wir ein ganzes Fußballfeld ausleuchten“, berichteten Björn Fröhlich, Leiter der THW-Fachgruppe „Beleuchtung“, und THW-Chef Sören Ulrich.

Sie nutzten das Flutlichtschwimmen für eine Beleuchtungsübung. Das Nebeneinander von Wasser und Strom bedeutete für die THW-Techniker in puncto Sicherheit natürlich eine besondere Herausforderung.

21 Syker DLRG-Mitglieder an der Ostsee aktiv

Aufmerksame Beobachter beim Flutlichtschwimmen waren der Vorsitzende der Syker DLRG-Ortsgruppe Norbert Überschär und die Syker Rettungsschwimmer Felix Gierth, Ole Burdorf und Felix Meyer. Sie waren gerade von einem zweiwöchigen Einsatz aus Scharbeutz zurückgekehrt. Insgesamt 21 Syker Rettungsschwimmer hatten sich über den „Zentralen Wasserrettungsdienst Küste“ für den Dienst an der Ostsee angemeldet. Sie reihten sich dort in den regelmäßigen Wachdienst ein und mussten mit ihrem neuen Boot gleich zwei Rettungseinsätze fahren.

Wiebke Ulrich und Gunnar Preibusch, die beiden Syker Schwimmmeister, hatten am Dienstag mit einem Ansturm von 583 Badegästen den besten Besuch der vergangenen Jahre gezählt. Um das Badewasser auf erträgliche 23 Grad zu begrenzen, hatten sie in den heißen Tagen das Wasser über die Filterspülung von 27 Grad herunterkühlen müssen. „Das haben wir auch noch nicht erlebt“, berichteten sie.

Zum Flutlichtschwimmen hätten sie gern noch mehr Gäste begrüßt. Sie freuten sich über die Unterstützung durch das THW und vermuten, dass der Regenschauer am Nachmittag und die Einschulungsfeiern einen besseren Besuch verhindert haben. „Wenn es nach uns ginge, würden wir so ein Flutlichtschwimmen gerne einmal wiederholen“, erklärten sie.

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