17 Firmen auf der Warteliste

Berufs-Informations-Börse in Syke mit 103 Ausstellern – das ist neuer Rekord

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Werbung für die BIB: Auf 50 000 Brötchentüten machen Informationen über die Berufs-Informations-Börse Appetit auf einen Besuch – hofft der Organisator Dennis Hammer.

Syke - Von Anke Seidel. Die 16. Auflage der Berufs-Informations-Börse BIB stellt einen neuen Rekord auf: „Wir haben die Hunderter-Marke geknackt“, sagt Chef-Organisator Dennis Hammer.

Der 25-Jährige hat 103 Aussteller für diese Kontakt-Börse zwischen Firmen und Schülern in der BBS Europaschule gewonnen – 17 Unternehmen stehen auf der Warteliste, weil der Platz nicht ausreicht. Auf 3 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren sich die Unternehmen vom 15. bis zum 17. Februar. „Vom Familienunternehmen bis zum Weltkonzern“, so Hammer.

Global Player wie die Siemens AG oder die Deutsche Bahn sind demnach erstmals auf der BIB vertreten – genauso wie Vita-Kraft, Kühne & Nagel, Dodenhof, Berlin Druck, der Apotheker-Landesverband oder das DRK. Mehr als 75 verschiedene Ausbildungsberufe stehen bei der dreitägigen Messe im Mittelpunkt. Damit sei sie einer der größten Berufsmessen Norddeutschlands, betont ihr Organisator. Als Schüler hat Dennis Hammer vor zehn Jahren selbst einen Ausbildungsplatz auf der BIB gefunden – als Kaufmann für Büro-Management beim Landkreis Diepholz.

26 Firmen zum ersten Mal bei dieser Berufsmesse

Die aktuell enorm hohe Nachfrage nach Auszubildenden spiegelt sich bei der BIB 2018 in der Tatsache wider, dass insgesamt 26 Firmen zum ersten Mal bei dieser Berufsmesse sind – und dass sich das Informationsspektrum um etliche Berufe erweitert hat. Lok-Führer, Fahrdienstleiter, Buchbinder oder Medien-Technologe (als neuer Terminus für den Drucker-Beruf): diese und andere Berufsbilder können sich Schüler aus erster Hand erklären lassen. Das gilt ebenso für Nischenberufe wie Binnenschiffer oder Bergbautechniker.

Die Werkstätten in der BBS Europaschule – Holz, Farbe, Kfz, Elektro und Sanitär – sind an allen drei Ausstellungstagen geöffnet, die Schüler können Auszubildenden und ihren Lehrern über die Schulter schauen. Auszubildende im Bäcker-Handwerk produzieren und verkaufen kleine Stärkungen.

Stammenzellen-Spenderdatei vertreten

35 Schüler aus der BBS-Sozialpädagogik sind an den Messetagen als Scouts unterwegs, um Besuchern den richtigen Weg zu zeigen. „Auch unser Schulsanitätsdienst ist im Einsatz“, sagt der Organisator.

„Erstmals ist auch das Technische Hilfswerk THW dabei, das sich mit Mitmach-Aktionen präsentiert“, fügt Hammer hinzu, „es wirbt für das Ehrenamt“. Die Deutsche Stammenzellen-Spenderdatei ist erneut auf der BIB vertreten: „Da kann sich jeder Besucher ab 17 Jahren typisieren lassen.“ Darüber freut sich der junge BIB-Organisator ganz besonders. Denn im Herbst habe die BBS Europaschule die Nachricht erhalten, dass sich bei der vorigen Aktion tatsächlich ein Spender gefunden habe, der einem anderen Menschen das Leben retten kann.

50.000 Brötchen-Tüten

Lebensweichen richtig stellen – dazu wollen die Aussteller der BIB mit ihren fundierten Informationen über die unterschiedlichsten Berufsbilder beitragen. Vor Ort sind außerdem Vertreter verschiedener Hochschulen, die unterschiedliche Studiengänge vorstellen. Am BIB-Samstag informieren Lehrkräfte des Beruflichen Gymnasiums um 9, 10 und 11 Uhr über den Weg zum Abitur an der BBS Europaschule.

Damit vom Programm soviele Besucher wie eben möglich profitieren, hat Hammer ein breites Werbekonzept aufgelegt – und beispielsweise 50.000 Brötchen-Tüten mit den Öffnungszeiten der BIB drucken lassen, in die Mitarbeiter aus elf Bäckereien in mehr als 60 Filialen ihre Produkte verpacken. In Kooperation mit Christian Eckstein (Betreiber der McDonald’s-Filialen Bassum, Syke und Sulingen) landen 10.000 Werbeflyer für die BIB in den Tüten mit Big Mac & Co. Nach dem Motto „Mund zu beim Essen, Augen auf bei der Berufswahl“ finden Jugendliche die Daten und den Zugang zum Facebook-Account auf diesem Flugblatt.

10 000 Broschüren mit einer Übersicht über das gesamte Messe-Angebot liegen in Geschäften, Rathäusern und anderen Orten aus – und gehen an alle Schulen im Landkreis. Die Verteilung übernimmt Hammer höchstpersönlich – genauso, wie er die 30 großen Werbebanner im Landkreis aufgestellt hat.

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