Ferienspaßaktion mit dem Flugsportverein Albatros stößt auf gute Resonanz

Loopings, Rollen und Schrauben

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Fluglehrer Heiner Völker gibt den Schülern kurz und klare Anweisungen.

Okel - Von Juraj Sivulka. „Versuche auf der Straße zu fliegen. Hast du ihn noch im Blick? Steilflug! Vorsichtig!“ – Die Anweisungen von Fluglehrer Martin Hartmann an seine Schülergruppe sind kurz und klar formuliert. Elf Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren nehmen an der Ferienspaßaktion Modellflugzeugfliegen teil, die von dem Flugsportverein Albatros in Okel angeboten wird.

Sie hören aufmerksam ihrem Mentor zu, der wiederum mit der Leistung seiner Schützlinge sehr zufrieden ist: „Es geht darum, ein Gefühl für die Lage des Flugkörpers zu bekommen. Das ist nicht einfach, aber die Kinder machen das hier schon sehr gut.“

Und tatsächlich. Nach einer nur einstündigen Einführung, in der zunächst kleine Flugzeuge aus Elapor (Hartschaum) gebaut und den Kindern die Verhaltensweisen eines Fluggerätes in der Luft erklärt werden, dürfen die Schüler ihre ersten Schritte mit der Fernsteuerung machen.

Tjark Wagner (13) gelingt das auf Anhieb sehr gut, und es ist für ihn „ein schönes Tageserlebnis, Modellflugzeuge selbst zu steuern.“ Auch Jule Lindhoff (10) und Hannes Heusmann (11) sind begeistert: „Es ist eine echte Herausforderung für uns. Aber wir sind stolz, es hat geklappt.“ Die mutigsten der Flugschüler versuchen sogar erste zu fliegen. Meist mit Erfolg.

Klappt das geplante Flugmanöver nicht, übernehmen die Fluglehrer im Handumdrehen die Steuerung. Das Bedienen eines Modellflugzeugs ist schon aufgrund seiner Geschwindigkeit nicht ganz einfach und erfordert eine Menge Konzentration. Schließlich dürfen die Modelle bis zu einer Höhe von 750 Meter fliegen, müssen aber von dem Piloten mit bloßem Auge immer sichtbar sein.

Dass das Fliegen den Kindern einen großen Spaß macht, entgeht auch dem Ersten Vorsitzenden des FSV Albatros, Ansgar Feldmann, nicht. „Die Schüler müssen lernen, ihre Hände immer an der Steuerung zu haben, sonst stürzt das Gerät ab. Die Modelle wollen geflogen werden, sie sind anders gebaut als all die Spielzeugflugzeuge.“

Ansgar Feldmann weiß, wovon er spricht. Schließlich gilt: Wer fliegen will, muss sein Modell zunächst versichern und eine Platzgenehmigung erhalten. Aus diesem Grunde erscheint es logisch, dass sich Hobbyflieger organisieren.

Der Okeler Verein hat 50 Mitglieder im Alter von 10 bis 88 Jahren. Nach der Begeisterung, die die jungen Piloten an den Tag legen, könnte die Mitgliederzahl bald in die Höhe steigen.

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