Okeler Korbballsparte feiert mit 100 Ehemaligen und Aktiven 40-jähriges Bestehen

Fast wie beim Klassentreffen

Sie können’s noch: Für die Kamera werfen einige ehemalige Spielerinnen und Spieler gemeinsam ein paar Körbe. Foto: Michael Walter
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Sie können’s noch: Für die Kamera werfen einige ehemalige Spielerinnen und Spieler gemeinsam ein paar Körbe.

Das war ein bisschen wie ein Klassentreffen: Um die 100 Ehemalige und Aktive der Korbballsparte im TSV Okel waren am Donnerstagabend bei der Sporthalle zusammengekommen, um gemeinsam den 40. Geburtstag ihrer Sparte zu feiern.

Okel - Dass der TSV an diesem Wochenende sein Sportfest ausrichtet, kam dabei gut zupass. Die Korbballer konnten die Infrastruktur dafür nutzen. Sprich: Das bereits fertig aufgebaute Festzelt.

„1979 wollte der TSV sich vergrößern und neue Sparten gründen“, erinnert Hanna Kastens-Laue an die Entstehungsgeschichte. „Korbball war damals in. Barrien, Gessel und Heiligenfelde hatten das schon. Da haben wir das in Okel auch gemacht.“ Es gab nur noch keine Halle. Bis 1982 hatte der TSV daher in Syke trainiert und gespielt.

Bis zu fünf Teams hatte der TSV zu Spitzenzeiten im Spielbetrieb. Aktuell sind es immerhin noch drei, und Spartenleiterin Meike Buck baut mit ihren Mitstreiterinnen gerade ein Nachwuchsteam für Vorschulkinder auf.

Obwohl Korbball als klassischer Mädchensport gilt, hatte Okel eine ganze Weile auch ein Männer-Team – das übrigens fast vollzählig zur Feier des Spartengeburtstags gekommen war. Horst Sievers, Klaus-Peter Laue, Helmut Volkmann und Heiner Dahme gehörten dazu. Alle sind Baujahr um 1960 und waren schon Mitte 20, als sie mit Korbball angefangen haben.

Warum spielen Männer Korbball und nicht Basketball? – „Wegen unserer Frauen“, sagt Helmut Volkmann. „Andere Vereine hatten auch Männer, die mit den Frauen zusammen trainiert haben. Mit denen haben wir dann irgendwann mal eine eigene Männer-Liga gespielt.“ Drei vier Jahre lang ging das, dann schlief der Spielbetrieb ein. „Der Reiz war weg“, sagt Heiner Dahme. „Wir haben eine Zeit lang viel Spaß dabei gehabt. Aber dann war es auch gut.“

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