Farbenfrohes Spektakel: Rund 200 Besucher beim Kinderkarneval in Heiligenfelde

Wo Roboter und Ritter zu Rolf Zuckowski tanzen

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Treffer! An fünf Spiel-Stationen stellten die Kinder ihr Können unter Beweis.

Syke - Von Frank Jaursch. Einmal im Jahr sitzen Cowboy und Indianer friedlich zusammen, tanzen Roboter und Ritter gemeinsam zu Rolf Zuckowski, teilt sich Pippi Langstrumpf mit der Hexe ihr Getränk. Rund 200 Besucher haben zum traditionsreichen Heiligenfelder Kinderkarneval den Weg ins Dorfgemeinschaftshaus gefunden – für drei kunterbunte Stunden.

Zahllose Ballons, Lampions und Girlanden hängen an den Wänden, große Tücher und Pappfiguren baumeln von der Decke herab: Es ist schon erstaunlich, wie der große Saal des Heiligenfelder DGH sich in einen Partyraum verwandelt hat.

Wilfried Helms grinst. „Wir machen das ja nicht zum ersten Mal“, erklärt der Vorsitzende des SV Heiligenfelde. Und untertreibt damit ein kleines bisschen: Seit mehr als 40 Jahren gibt es die Veranstaltung. Die meisten der Erwachsenen, die mit ihrem Nachwuchs mitmachen, waren selbst als Kinder schon dabei – früher in den örtlichen Gaststätten, jetzt im DGH.

Auch Nadja Peters erinnert sich noch daran, wie sie als Kind zum Kinderfasching ging. Heute gehört sie gemeinsam mit Bärbel Weber, Hannelore Helms und Svenja Ringel zum Organisations-Kern im Festausschuss des SVH und sorgt selbst mit vollem Körpereinsatz für ein paar ausgelassene Stunden.

Ein Blickfang im Saal ist die große Hüpfburg, die während der gesamten Zeit ordentlich behüpft wird. Und weil auch Löwen, Feuerwehrmänner und Eisköniginnen danach mal eine Pause brauchen, ist für reichlich Sitzplätze und genug zu trinken gesorgt.

Auch in diesem Jahr erhält jeder junge Besucher eine Pappkarte, mit der es mehrere Spielstationen abzulaufen gilt. Überall warten kleine Aufgaben – vom Erbsenschlagen bis zum Dosenwerfen – auf die Gäste. Wer alle Stationen absolviert hat, kriegt einen kleinen Preis.

Volker Rosin schallt aus den Lautsprechern. „Wisst ihr, was eine Polonaise ist?“, fragt DJ Stephan in die Runde. Aber klar doch! Und schon bildet sich eine knallbunte Schlange hinter Nadja Peters und bahnt sich den Weg durch den Saal. Entengang inklusive!

Beim Blick in die Tischreihen fällt auf, dass nicht nur die Kinder ihren Spaß am Verkleiden haben: Auch viele Eltern, Omas und Opas haben sich in Schale geworfen – als Ritter oder Pferd, als Mumie (!) oder Gelber Sack (!!).

Hinterm Tresen wartet das gutgelaunte Service-Team mit Kaffee und kalten Getränken, leckeren Torten und ein paar heißen Kleinigkeiten. „Ob das Essen bis zum Schluss reicht?“ Bille Helms ist sich nicht ganz sicher. Doch am Ende gehen alle Besucher satt und zufrieden nach Haus. Der SVH hat es wieder mal geschafft. Auf Wiedersehen im nächsten Jahr – versprochen!

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