Vespa-Fahrer treffen sich nach Meisterschaftslauf beim Nostalgie-Museum

Fahrkünstler auf dem Kult-Roller

Bernd Nicodemus aus Okel hat seiner Vespa schon die Schärpe umgelegt, denn er wurde am Sonntag in Okel Deutscher Turniermeister in der kleinen Klasse. Hinter ihm sitzt der Sieger in der großen Klasse, Till Kleinschmidt. Der Präsident des Vespa Clubs von Deutschland, Uwe Bödicker (rechts stehend) nahm im Nostalgie-Café in Okel die Siegerehrung vor. Foto: Heiner Büntemeyer

Okel - Von Heiner Büntemeyer. Sie sind seltener geworden auf unseren Straßen: die Kult-Motorroller der Marke Vespa. Aber es gibt sie noch. Es gibt sogar einen Vespa Club von Deutschland (VCVD), dessen Präsident Uwe Bödicker am Sonntag zu einem Treffen nach Okel gekommen war. Hier wurde er von Bernd Nicodemus im Nostalgie-Café von Elke und Wolfgang Kaeding begrüßt. Der Okeler Vespa-Fahrer ist VCVD-Sportkommissar und hatte alle Vorbereitungen für den vierten und letzten Lauf um die Deutsche Turniermeisterschaft getroffen.

Am Sonntag wurde auf einem Parcours hinter dem Nostalgie-Café der letzte Durchgang um die deutsche Turniermeisterschaft ausgetragen, bei der die Fahrerinnen und Fahren in zwei Klassen einen Geschicklichkeitsparcours bewältigen mussten. Bei Punktgleichheit entschied die Zeit über die Platzierung. Verlangt wurde neben weiteren Geschicklichkeitsaufgaben das Fahren durch eine Slalom-Strecke, über eine Wippe und das Wenden in einem sehr engen Kreis. In der kleinrahmigen Klasse siegte Bernd Nicodemus, der damit auch Deutscher Meister wurde. Bei den großrahmigen Maschinen war Till Kleinschmidt erfolgreich. Er verteidigte seinen Titel, den er schon 2017 und 2018 gewonnen hatte.

Eine mindestens ebenso große Bedeutung wie die Turniere haben für die Vespa-Freunde die damit verbundenen Treffen mit vielen „Vespa-Gesprächen“, Informationen und wertvollem Erfahrungsaustausch.

Wie der Bundesvorsitzende Uwe Bödicker berichtete, gehören dem VCVD gegenwärtig 195 Ortsclubs mit rund 4000 Mitgliedern an. Sie alle nutzen den VCVD für gemeinsame Ausfahrten, Geselligkeit und Clubtreffen.

Bödicker bedauerte, dass der letzte Turniertag nicht mehr so gut besucht war. Er beabsichtigt, die Renntage künftig mit touristischen Treffen zu kombinieren, und lud die Teilnehmer zur Delegiertenversammlung und zum Abschlusstreffen am 28. und 29. September in Schermbeck ein.

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