Evangelische Kirchengemeinden bereiten Großveranstaltung für Juli vor

Tauffest am Ufer der Hache

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Machten gestern schon mal einen Probelauf: Christian Kopp, Katja Hermsmeyer, Ingrid Nisse vom Syker Kirchenvorstand, Diakon Bernd Breckner und Susanne Heinemeyer.

Syke - Von Michael Walter. Beim Vorstand der Christuskirchengemeinde ist gerade Kehraus angesagt: Nach der Wintersaison im Gemeindesaal sind die Gottesdienste ab morgen wieder in der Kirche, und dafür laufen die letzten Vorbereitungen. Die Pastoren sind hingegen gedanklich schon längst im Sommer: Sie haben gerade die Planungen für das dritte Syker Tauffest abgeschlossen.

Gemeinsam mit ihren Kollegen aus Barrien und Heiligenfelde laden sie für den 19. Juli in den Krendel ein, das kleine Wäldchen neben dem Kreismuseum. Dort können sich dann Kinder und Erwachsene am Ufer der Hache taufen lassen.

Christian Kopp (Syke), Susanne Heinemeyer (Barrien) und Katja Hermsmeyer (Heiligenfelde) blicken zurück: 2011 hatte die EKD das Jahr der Taufe ausgerufen. Die drei evangelischen Syker Gemeinden schlossen sich daraufhin kurz und organisierten zum ersten Mal einen großen gemeinsamen Taufgottesdienst unter freiem Himmel. Am Hacheufer im Krendel fanden sie den passenden Platz dafür. Kleiner Schönheitsfehler: Die Uferböschung ist dort viel zu hoch, als dass man zum Taufen direkt ans Wasser gehen könnte.

„Die Kirchenvorstandsmitglieder haben damals extra lange Schöpfkellen hergestellt“, erinnert sich Katja Hermsmeyer. Und Christian Kopp hakt ein: „Wir haben dann aus der Not eine Tugend gemacht und das Wasserschöpfen in die Liturgie eingebaut.“

Susanne Heinemeyer: „Der Andrang war damals so groß, dass wir zwei Gottesdienste nacheinander halten mussten, weil es sonst nicht zu schaffen gewesen wäre.“ Aufgrund dieses großen Zuspruchs fiel damals die Entscheidung: „Das machen wir wieder.“ 2013 folgte das zweite Tauffest, und nun das dritte.

Um 11 Uhr soll am 19. Juli der Gottesdienst beginnen. Gospelchor und Posaunenchor sorgen für Musik. Geplant ist eine abgespeckte Liturgie, damit die Taufen eindeutig im Mittelpunkt stehen. Dabei wird es mehrere Taufstationen geben. Das macht den Ablauf insgesamt zügiger. Nach maximal anderthalb Stunden soll Schluss sein. Trotzdem, so betonen die Pastoren, bleibt auf diese Weise für den einzelnen Täufling reichlich Zeit. „Das nimmt dem Ganzen einfach auch ein bisschen den Fließbandcharakter“, sagt Christian Kopp.

Getauft werden Kinder wie Erwachsene, das Alter spielt keine Rolle. Einzige Voraussetzung: Wer jünger als 14 ist, braucht einen Paten, der Mitglied der Landeskirche ist. Anmelden kann man sich bis 31. Mai bei den Kirchenbüros in Syke (04242/4007), Barrien (04242/80385) und Heiligenfelde (04240/242).

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