Europa kompakt

Ausstellung und Kalender mit Fotos von Hans-Jürgen Dehn

Sie freuen sich auf die Ausstellungseröffnung im November: Fritz Vehring, Henning Greve, Hans-Jürgen Dehn und Gerhard Thiel (von links). Den Kalender gibt es aber schon jetzt zu kaufen. - Foto: Heinfried Husmann
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Sie freuen sich auf die Ausstellungseröffnung im November: Fritz Vehring, Henning Greve, Hans-Jürgen Dehn und Gerhard Thiel (von links). Den Kalender gibt es aber schon jetzt zu kaufen.

Syke - Von Michael Walter. Der Europagarten im Hachepark war und ist für Hans-Jürgen Dehn ein faszinierendes Fotomotiv. Weit mehr als 200 Aufnahmen hat der freiberufliche Fotokünstler dort seit 2014 gemacht. Zu unterschiedlichen Jahreszeiten und aus unterschiedlichen Perspektiven. Eine Auswahl daraus stellt er demnächst – zusammen mit anderen Arbeiten – im Café Alte Posthalterei sowie im Spieker nebenan aus.

Die Ausstellung eröffnet erst im November. Einen Vorgeschmack darauf gibt es aber schon jetzt. Denn Dehns Motive dienen auch als Grundlage für einen Kalender, den die Europa-Union soeben veröffentlicht hat. Dazu gibt es erklärende Texte, was der Europagarten soll und welche Idee dahinter steckt. „Erst auf der letzten Seite erfährt man, wo der Garten überhaupt ist – nämlich in Syke“, sagt Gerhard Thiel von der Europa-Union. Was ein klares Indiz dafür ist, dass dieser Kalender überregional verkauft werden soll.

„Europaweit“, witzelt Fritz Vehring. Er gehört zu der Syker Künstlergruppe, die den Garten konzipiert und realisiert hat. „Im Grunde kann man in diesem Garten die gesamte europäische Entwicklung nachvollziehen. Konzeptionell, ohne figürliche Abbildungen. Denn Europa ist eine Idee.“

2006 wurde das letzte grüne Überbleibsel des Hacheparks zum Europagarten. Zur Erinnerung an die Gründung der Europa-Union, 60 Jahre zuvor in Syke. Seitdem haben Syker Künstler – allen voran Fritz Vehring und Henning Greve – an der Gestaltung gearbeitet. Mit Objekten, die symbolischen Bezug auf Europa nehmen. „Jetzt ist der Garten im Grunde fertig“, sagt Greve. Und Vehring pflichtet ihm bei: „Da müsste schon eine bahnbrechende neue Idee kommen.“

Vernissage am 18. November

Oder jemand mit viel Geld. Denn ein zentrales Element ihres Konzepts hat die Künstlergruppe nie umsetzen können: die Nachempfindung des Sternbilds Stier. Sechs große Masten müssten dazu gesetzt werden, um die Stahlseile zu befestigen, die das Sternbild tragen. Etwa 60 000 Euro hätte das gekostet. Zu viel für die Künstler. „Aber das waren die Angebote damals“, sagt Vehring. Also haben die Künstler darauf verzichtet. Endgültig? Vehring: „Wenn da jetzt ein Sponsor auftauchte,...“

Den Foto-Kalender gibt es ab sofort beim Bürgerbüro im Rathaus, bei Schüttert und im Stadtbüro der Kreiszeitung an der Hauptstraße 6 zu kaufen.

Die Ausstellung von Hans-Jürgen Dehn eröffnet am 18. November um 19 Uhr. Einführende Worte spricht Gerhard Thiel. Der Künstler ist anwesend. Oder besser: Die Künstler sind anwesend. Denn neben Dehn stehen auch Vehring, Greve und Elsa Töbelmann an diesem Abend für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

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