Erster Aktionstag im Heiligenfelder Ärztehaus stößt auf außergewöhnlich hohe Resonanz: Organisatoren müssen zusätzlichen Raum im Gemeindesaal anmieten

Auf bestem Weg zum „Gesundheitshaus“?

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Die Klangschalentherapie von Ulrike Ratzko war nur einer von verschiedenen „Wegen der Entspannung“.

Heiligenfelde - Der gemeinsame Gesundheitstag war ein unerwartet großer Erfolg für das Team, das im Heiligenfelder Ärztehaus zusammen mit Patienten nach „Wegen der Entspannung“ suchte und Lösungen anbot. Der Gesundheitstag war auf Anregung von Nicole Stege zustande gekommen. Sie hatte bei Dr. Holger Ahlsdorff mit ihrer Idee, gestressten und verspannten Menschen verschiedene Lösungswege zur Stressbewältigung und Entspannung anzubieten, offene Türen eingerannt.

Gemeinsam mit Ulrike Ratzko und Dr. Heike Stumm entwickelten sie einen „Fahrplan“ für diesen Tag. Sie ahnten aber nicht, dass das Interesse an diesem Thema so groß sein würde, dass im Gemeindesaal noch ein weiterer Raum angemietet werden musste. 42 Personen hatten sich angemeldet, zahlreiche weitere kamen spontan.

„Übungen zur Selbsthypnose“ stellte Holger Ahlsdorff vor. Da viele körperliche Beschwerden seelische Ursachen haben, versucht er mit seinen Patienten, diesen im Unterbewusstsein versteckten Störungen auf die Spur zu kommen.

Andere Wege, dem täglichen Stress, Kummer und Ärger eine Zeitlang zu entkommen, vermitteln Ulrike Ratzko, Nicole Stege und Dr. Heike Mumm. Heike Mumm bietet den Patienten Hilfe durch Yoga. „Yoga für Schulter- und Nackenbereich“ stellte sie am Sonnabend den Besuchern vor.

Nicole Stege versucht, über autogenes Training bei ihren Kunden zum Erfolg zu kommen. Sie lädt sie zu einer Fantasiereise ein, bei der sie gedanklich restlos abschalten können.

Ulrike Ratzko bietet eine Klangschalentherapie an. Sie versucht, die Defizitsituation der Patienten zu beheben, indem sie ihnen totale Entspannung verordnet. Ergänzt wurden die Therapie-Angebote durch die Diätassistentin und Lauftrainerin Katja Napierski.

„Hier wirkte heute alles sehr stimmig, mal sehen, was daraus erwächst“, berichtete Ulrike Ratzko, und auch Dr. Holger Ahlsdorff zog ein sehr positives Fazit von diesem Tage. „Ich kann mir sogar vorstellen, mein Ärztehaus in ‚Gesundheitshaus‘ umzubenennen.“

bt

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