45. Barrier Volksradfahren

Mehr als 15.000 machen bei der Rad-Traditionstour mit

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Mit der passenden Kleidung stört der Regen nicht.

Barrien - Hermann (51), Teilnehmer des 45. Barrier Volksradfahrens, fand den Regen am Sonntag „sehr erfrischend“. Manfred Nienaber, mit Bruder Klaus seit Urzeiten Organisator des radelnden Vergnügens, hätte den Regen lieber am Samstag gehabt. „Alles gut“, so der Tenor im Fahrerlager.

Zufriedenheit stellte sich auch auf den Gesichtern der Gastgeber ein, knackten sie doch mit 15.292 Teilnehmern seit dem Start im Jahr 1975 die 15.000er-Marke. Ein anderer Wert vervollständigt das Bild: Die Radler legten insgesamt fast 360.000 Kilometer zurück. „Ein paar Mal um die Erde“, meinte Nienaber trocken.

Und als die Nienabers gegen Mittag die Pokale und die Tombola-Gewinne überreichten, hatte sich das Gelände am Clubhaus des TSV Barrien gut gefüllt. Die Gäste genossen Bier, Pommes, Bratwurst, Kaffee und Kuchen.

Bei der 25 Kilometer langen Strecke über Gessel, Pestinghausen, Bramstedt, Ramminghausen und Syke hatten die Gastgeber auch Wege abseits der eingefahrenen Touren ausgesucht. 

Rund um Syke ist mit dem Rad vieles zu entdecken

„Sehr schön“, meinten Marga Goll und Karl-Heinz Meyer, seit Jahren aktive Volksradfahrer. Beide haben viel von Syke gesehen. Aber eben nicht alles. Einige Lücken schlossen sie diesmal.

Einer der Jüngsten im Feld war der fünfjährige Jona. Der junge Barrier feierte seine Premiere und freute sich über eine glänzende Medaille. Auf die Frage, ob er im nächsten Jahr wieder dabei sein möchte, antworte er mit einem klaren Ja.

Am Volksradfahren beteiligten sich 303 Erwachsene und Jugendliche. Im vergangenen Jahr lag die Zahl bei 308. Manfred Nienaber: „Die heißen Tage und der Regen heute haben sicherlich manchen abgehalten“, vermutete er.

Das „Blumensiedlung Powerteam“ lag vorne

Bei den acht Gruppen (Teilnehmer 161) siegte das Team „Blumensiedlung Powerteam“ vor dem Vorjahreschampion „Die Siemereiders“. Die weiteren Plätze belegten die „Bültener Luftpumpen“, „FWG & Friends, „ADFC- Freunde“, „Kirstens wilde 13“, „Bündnis 90/Die Grünen Syke“ und „Die Sonntagsjäger“. Die TSV-Sparten stellten drei Mannschaften mit 56 Teilnehmern (im Vorjahr 104). Die Nase vorn hatte die Sparte Gymnastik vor Fußball und Trimm/Freizeit.

Neben den Volksrad-Veranstaltern hatte auch die Sparte Radsport des TSV Barrien zu Aktivität aufgerufen. Dachverband des 30. Barrier RTF „Quer durchs Hachetal“ war der Bund Deutscher Radfahrer. 

Wer morgen losfuhr, wurde erst einmal vom Regen erwischt

Die Radler wählten zwischen Touren über 45, 75 und 113 Kilometern. Sie starteten gegen 8 Uhr und wurden erst einmal richtig nass. Die ersten drei Plätze belegte das Team Rotgold Bremen vor RSC Stuhr und RC Vegesack.

Eine Veranstaltung, die ohne das Ehrenamt nicht möglich wäre. Nienaber dankte den 33 Helfern. Beim RTC waren es 18. - vog

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