2 Millionen Euro Gesamtkosten

Flurbereinigung in Ristedt ist abgeschlossen

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„Geschafft!“ Ein Gedenkstein weist auf die Fertigstellung der Flurbereinigung Ristedt hin. An der Feierstunde nahmen auch Sykes Bürgermeisterin Suse Laue (Mitte) und Renke Droste (rechts), Geschäftsführer der Harzwasserwerke, teil.

Ristedt / Gessel - Von Marc Lentvogt. Die Flurbereinigung in Ristedt ist abgeschlossen. Am Ende des elf Jahre andauernden und zwei Millionen Euro teuren Verfahrens zeigen die Verantwortlichen sich bei einem feierlichen Beisammensein im Gesseler Gasthaus Spreekenhoff zufrieden.

„Nachhaltig ist ja ein Modewort. Wir könnten auch enkeltauglich sagen“, bewertet Heinrich Dammeier, Projektleiter vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser das Ergebnis.

Bei dem Verfahren in Ristedt handelte es sich nicht um eine rein landwirtschaftliche Flurbereinigung. Vertreter von Teilnehmergesellschaft (TG), Landvolk, der Stadt, dem Ortsrat, den Harzwasserwerken sowie dem Wasser- und Bodenverband Hache und Hombach betonten mehrfach die Bedeutung der Flurbereinigung für die Gewährleistung einer schadstofffreien Trinkwasserversorgung – damit auch die Enkel in dreißig Jahren noch gut in Ristedt leben können.

Bürgermeisterin Suse Laue lobte die geschaffenen Lösungen, welche helfen sollen, das Land nachhaltig zu schützen. Ein Ziel, welches sie und TG-Vorstand Dietrich Wienberg eint. Er forderte zuvor: „Hoffen wir, dass die Stadt die Straßen hegt und pflegt.“

Damit spricht er das Wegenetz an, welches für 1,6 Millionen Euro auf 23 Kilometern Länge ausgebaut wurde. Acht Kilometer bestehender Wege erhielten eine Bitumendecke, zwölf wurden mit Schotter bedeckt, drei betoniert. Darunter der Weg zum Hohen Berg, der dadurch als Naherholungsgebiet deutlich aufgewertet wurde, so Ortsrat Heinrich Reinecke. Neben den Landwirten profitieren Fußgänger und Radfahrer.

Dank an Gemeinde Stuhr

Geringere, aber keinesfalls unwichtigere Beträge flossen in den Hochwasserschutz. Drei Regenrückhaltebecken sowie fünf Rückhaltegräben schlagen mit 295 .000 Euro zu Buche. Sie sollen Überflutungen im Bereich der Hauptstraße verhindern.

Die größten Flächen haben die Harzwasserwerke hinzugewonnen. Dank der beteiligten Landwirte, die sich sehr bemüht um den Trinkwasserschutz zeigen, konnten 10 Hektar besonders empfindlicher Räume in Brunnen-Nähe an das Unternehmen abgetreten werden. Dadurch sollen die Nitratwerte im Ristedter Grundwasser auch in den kommenden Jahrzehnten weit unter den Grenzwerten bleiben.

Für die Umsetzung der Flurbereinigung konnten insgesamt 1,35 Millionen Euro Fördergelder gewonnen werden. Die Stadt Syke investierte 315. 000 Euro, die Teilnehmer 200 .000 Euro, die Harzwasserwerke 85 .000 Euro. Ein besonderer Dank galt der Gemeinde Stuhr, die den Bau der Hombach-Brücke mit 15. 000 Euro unterstützt hat.

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