Stiftung der evangelisch-lutherischen Christus-Kirchengemeinde

Bibel-Spende an die Grundschule: Endlich genug Unterrichtsmaterial

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Freuen sich über die neuen Bibeln: Pastorin Albertje van der Meer, Kirchenvorsteherin und Elternsprecherin Kira Pradel, Schulrektorin Ursula Buchwald-Wachendorf, Pastor Christian Kopp und Cornelia Leclere, Fachbereichsleiterin Religion an der Grundschule.

Syke - Es ist wirklich ein ganz tolles Exemplar der Lutherbibel, findet Pastor Christian Kopp vom Kuratorium der Kirchenstiftung. Er und seine Kollegin Pastorin Albertje van der Meer, sowie die Kirchenvorsteherin und Elternsprecherin der Grundschule Am Lindhof haben vergangenen Woche 25 Exemplare der neuesten Luther-Übersetzung an die Schule übergeben.

Die Idee zu dieser Spende der Stiftung der evangelisch-lutherischen Christus-Kirchengemeinde in Syke sei in der Fachkonferenz Religion an der Grundschule entstanden. In Gesprächen sei deutlich geworden, berichten die Betroffenen, dass die Schule nur über insgesamt 15 Bibeln in unterschiedlichen Ausgaben verfügt. Damit stand bislang kein Klassensatz als Unterrichtsmaterial zur Verfügung. Da das knappe Budget für Unterrichtsmaterialien an der Schule nicht ausreicht, hat sich die Syker Kirchenstiftung dazu entschieden, zu helfen.

Ein positiver Aspekt, den Schulrektorin Ursula Buchwald-Wachendorf daran hervorhebt, ist die Einheitlichkeit. Wenn alle die gleiche Ausgabe haben, könne man viel besser damit arbeiten.

Auch die Fachbereichsleiterin Religion, Cornelia Leclere, ist begeistert von der Spende. Diese werde zunächst für die Bibelarbeit im vierten Schuljahr eingesetzt und sei heiß ersehnt. „Wir sind evangelisch lutherisch geprägt, deswegen ist es wichtig, dass die Kinder damit in Berührung kommen“, findet sie.

Es gebe, erzählt Kopp, auch Bibeln in leichter Sprache. Doch die Luther-Übersetzung würde die Schüler schon einmal darauf vorbereiten, was beispielsweise im Konfirmationsunterricht auf sie zukommt. Außerdem habe sich in der 2017er Version im Vergleich zu der 1984er-Ausgabe auch etwas getan. Beispielsweise sei aus dem Ausdruck Wehmutter inzwischen Hebamme geworden. Ganz grobe altertümliche Begriffe, seien also ersetzt worden.

Großen Dank sprechen die Anwesenden bei der Übergabe insbesondere Kira Pradel aus, die als Kirchenvorsteherin und Elternvertreterin in der Konferenz ein wichtiges Bindeglied war.

Nun werde fleißig mit den neuen Bibeln gearbeitet, sagt Cornelia Leclere: „Texte verstehen und vergleichen und vor allem die Evangelisten kennenlernen.“

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