Rat einstimmig für Übergabe des Barrier Hallenbads / Neuverteilung der Sitze in den Fachausschüssen

Konsens beim Bad und ein Fraktionswechsel mit Folgen

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Mediengruppe Kreiszeitung

Syke - Von Michael Walter. Das Barrier Hallenbad ist zunächst einmal gerettet: Auf seiner letzten Sitzung des Jahres stimmte der Rat der Stadt am Donnerstag einstimmig für den Abschluss einer Übernahmeerklärung mit dem TSV Barrien und dem TuS Syke als Hauptnutzer.

Wie berichtet, sollen beide einen Trägerverein gründen, der ab dem 1. Juli den Betrieb des Bades übernimmt. Bis dahin betreibt die Stadt das Bad weiter, es gibt aber keine öffentlichen Schwimmzeiten mehr. Das Bad wird ab dem 1.Januar ausschließlich durch die Vereine sowie von Kindergärten und Schulen genutzt. Bis Ende April hat der Entwurf eines einvernehmlich erstellten Nutzungsvertrages zwischen Stadt und Betreiberverein vorzuliegen.

Die Vater-Kind-Gruppe im Jugend- und Kulturzentrum am Lindhof wird fortgeführt. Für 2016 gibt es dafür noch einmal 6500Euro für die zusätzlichen Stunden des Jugendhaus-Personals. Darüber hinaus müsste das Jugendhaus die Gruppe aus seinem regulären Jahresbudget finanzieren.

Wie berichtet, wechselt Christian Flor ab Januar von SykePlus zur BS-Fraktion. Das wirkt sich auf den gesamten Rat aus: SykePlus ist künftig nur noch durch Wolfgang Reß im Rat vertreten und verliert damit den Fraktionsstatus. Dadurch wiederum verliert SykePlus den Anspruch auf einen Sitz in den Fachausschüssen des Rats. Dadurch und weil BSF durch Christian Flor jetzt einen Sitz mehr im Rat hat, ändert sich die gesamte Sitzverteilung in den Ausschüssen.

Am stärksten profitiert dadurch die gemeinsame Gruppe von SPD und Grünen: Durch das veränderte Stärkeverhältnis im Rat hat sie künftig fünf statt vier Sitzen in den Ausschüssen.

Zweiter Leidtragender neben SykePlus ist die FDP, die aufgrund der Neuverteilung ihren Sitz im Verwaltungsausschuss verliert.

Das Thema Flüchtlinge dürfte für die Stadt die größte Herausforderung im nächsten Jahr werden: Wie Bürgermeisterin Suse Laue im Rat bekannt gab, muss die Stadt bis März weitere 368 Personen aufnehmen. Was die Unterbringung erschwert: Anerkannte Asylbewerber zählen nicht mehr zur Quote – sie sind aber trotzdem da und benötigen Wohnraum.

Nicht nur organisatorisch, sondern auch finanziell werde die Stadt gefordert. „Wir müssen zusätzliches Personal für die Flüchtlingsbetreuung einstellen“, so Laue. Zwar gebe es dafür rund 130000 Euro Zuschuss vom Landkreis. Das sei aber nicht kostendeckend.

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