Vier Lions Clubs, Rotarier und Lidl finanzieren neues Kühlfahrzeug für die Syker Tafel

Coole Kooperation

Ganz schöne Vereins-Vollversammlung: Vertreter von Syker Tafel, Rotariern und vier Lions Clubs freuten sich über den neuen Kühltransporter.
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Ganz schöne Vereins-Vollversammlung: Vertreter von Syker Tafel, Rotariern und vier Lions Clubs freuten sich über den neuen Kühltransporter.

Syke – Für Ralf Grey war Dienstag ein schöner Tag. Nicht nur, weil das Wetter stimmte. Vor allem, weil der Sprecher der Syker Tafel ein neues Kühlfahrzeug in Empfang nehmen konnte.

Ein fabrikneuer weißer Ford Transit geht ab sofort täglich im Raum zwischen Brinkum und Asendorf auf Tour, um nicht verkaufte Lebensmittel einzusammeln, die ansonsten buchstäblich in die Tonne getreten werden würden. Stattdessen sammelt und sortiert die Tafel sie und lässt sie an ihren Ausgabestellen in Syke, Weyhe und Bruchhausen-Vilsen bedürftigen Menschen zukommen.

70 000 Euro Listenpreis ruft Ford für so einen Kühltransporter auf. „30 Prozent Rabatt gibt es darauf für die Tafeln in Deutschland“, sagt Ralf Grey. Trotzdem hätte die Syker Tafel solch eine Summe nie aus Eigenmitteln stemmen können. Deshalb gilt Greys Dank zuallererst den Sponsoren, die das möglich gemacht haben. Das sind die vier Lions Clubs Syke, Syke-Hunte-Weser, Bassum-Klosterbach-Delme und Bremer Süden, der Rotary Club Syke-Utbremen und Lidl. Der Discounter – eigentlich: seine Kunden – hat über gespendete Pfandbons einen fünfstelligen Betrag zum neuen Fahrzeug beigesteuert. Übrigens ein ganz konventioneller Verbrenner. „Elektrofahrzeuge in dieser Größenordnung gibt es noch nicht“, hat Ralf Grey erfahren. „Schon gar keine Kühlfahrzeuge.“ Der Tafelsprecher hofft, dass das in zwei, drei Jahren etwas anders aussieht. Denn dann wäre wahrscheinlich einer der beiden anderen Transporter der Tafel austauschbedürftig.

„Der Verschleiß ist hoch“, weiß Claus-Dieter Wehmeier, der bei der Tafel in Syke für alles zuständig ist, was mit Fahrzeugen und Logistik zu tun hat. „Wir fahren sehr viel Kurzstrecke. Manchmal nur ein paar hundert Meter von einem Halt zum anderen. Wir haben sehr viele Be- und Entladevorgänge. Das geht auf Motor, Getriebe, Türen und Klappen.“ Selten erreiche ein Fahrzeug die magischen 100 000 Kilometer. „Meistens sind sie schon vorher einfach ausgeleiert.“

Von Michael Walter

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