Einblicke in Dolmetscher-Welt

Fünf Syker Gymnasiasten nehmen an Übersetzungswettbewerb teil

Der stellvertretende Schulleiter des Gymnasiums, Andreas Gläser, (v.l.) und Englischlehrerin Helma grote Lambers mit den Teilnehmern des Gymnasiums Syke am Wettbewerb „Juvenes Translatores“: Elisa Gleske, Emily Stöver, Finja Eckebrecht, Mareike Leder und Noah Emanuel Wilhelm. Foto: Frank Jaursch
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Der stellvertretende Schulleiter des Gymnasiums, Andreas Gläser, (v.l.) und Englischlehrerin Helma grote Lambers mit den Teilnehmern des Gymnasiums Syke am Wettbewerb „Juvenes Translatores“: Elisa Gleske, Emily Stöver, Finja Eckebrecht, Mareike Leder und Noah Emanuel Wilhelm.

Syke - Einen Gewinner oder eine Gewinnerin aus den eigenen Reihen konnte Helma grote Lambers nicht küren. Damit gerechnet hatte die Englischlehrerin am Gymnasium Syke aber ohnehin nicht. Denn beim Übersetzungswettbewerb „Juvenes Translatores“ gibt es jährlich bundesweit genau einen Sieger. Der kam diesmal aus Wuppertal – nicht aus Syke.

Die 13. Ausgabe des EU-weiten Wettbewerbs ging im November über die Bühne – zeitgleich an allen teilnehmenden Schulen. Er fördert das Erlernen von Fremdsprachen in der Schule und gewährt jungen Menschen Einblick in die Tätigkeit des Übersetzens.

Das Besondere dabei: Sowohl die Sprache des Ursprungstextes als auch die „Ziel-Sprache“ dürfen die Schüler selbst aus den insgesamt 24 EU-Amtssprachen wählen. „Das ergibt 552 mögliche Sprachkombinationen“, hat Helma grote Lambers errechnet.

Die 17-jährigen Schülerinnen und Schüler aus Syke hatten sich eher konventionelle Sprachkombis ausgesucht: dreimal Englisch – Deutsch und zweimal Französisch – Deutsch.

Jedes Land durfte je fünf Schüler aus so vielen Schulen an den Start schicken, wie es Sitze im EU-Parlament hat. Für Deutschland waren also 96 weiterbildende Schulen am Start. Mit „ihren“ Syker Vertretern war grote Lambers durchaus zufrieden. „Sie haben das gut gemacht – vor allem, wenn man bedenkt, dass Übersetzung nicht Gegenstand des Unterrichts ist.“

Die zweistündige Aufgabe umfasste nicht bloß eine wörtliche Übersetzung, vielmehr sollten die Jugendlichen den Tonfall des Schreibers in die Übersetzung transportieren, die passenden umgangssprachlichen Floskeln oder Redewendungen finden.

Keine einfache Aufgabe, aber eine, der sich Finja Eckebrecht, Elisa Gleske, Mareike Leder, Emily Stöver und Noah Emanuel Wilhelm stellten. Als Anerkennung dafür gab’s T-Shirts und eine Teilnahmebescheinigung.

Das Mitmachen sei eine interessante Erfahrung gewesen, erklärten die Syker Jugendlichen. In einer Welt, die immer internationaler werde, sei Englisch von zunehmender Wichtigkeit, findet etwa Elisa Gleske. Sie räumt auch ein, dass die Übersetzung des Wuppertaler Siegers doch noch ein bisschen besser war als die eigene Version: „Die ist wirklich sehr, sehr gut!“

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