Mitglieder tragen mit mehr als 1.000 freiwilligen Arbeitsstunden zum Projekt bei

TSV Okel feiert Einweihung des Sporthallen-Anbaus

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Ortsbürgermeister Jürgen Schmock (v.l.), KSB-Geschäftsführer Werner Eilers, Bürgermeisterin Suse Laue, Geschäftsführerin Petra Holthusen, Projektleiter Günther Warners und Vorsitzender Frank Kühn zerschneiden das Band vor dem Eingang zum Anbau.

Okel - Von Heiner Büntemeyer. „Der TSV Okel hat einen langen Atem bewiesen“, lobte Ortsbürgermeister Jürgen Schmock bei der Einweihung des Sporthallen-Anbaus die Verantwortlichen im Verein, und Bürgermeisterin Suse Laue fügte hinzu: „Ein Verein braucht hartnäckige Menschen.“

Es war eine besondere Feier für den Verein. Vorsitzender Frank Kühn begrüßte zahlreiche Gäste, darunter Vertreter des Kreissportbundes, des Stadtsportringes, der benachbarten Sportvereine und der Ortsvereine, ganz besonders aber die Mitglieder des TSV Okel. Die hatten beispielhaftes Engagement gezeigt. Mehr als 1000 freiwillige Arbeitsstunden hatten sie geleistet, einer Beitragserhöhung zugestimmt und den Vorstand ermächtigt, einen Kredit aufzunehmen.

„Warum haben wir uns das angetan?“ habe er sich zwischendurch immer mal wieder gefragt, gestand der Vorsitzende. Der Erweiterungsbau der Sporthalle sei das größte Projekt seit der Vereinsgründung 1930 gewesen.

Rund 200.000 Euro wurden verbaut. 50.000 Euro hat die Stadt Syke durch den Stadtsportring übernommen, weitere 60.000 Euro der Kreis- und Landessportbund. Der Rest ist durch einen Kredit abgedeckt. Darüber hinaus hat eine Spendenaktion 20.000 Euro erbracht, die für Dinge gebraucht wurden, die sonst nicht hätten beschafft werden können, so Kühn. Sein ganz großer Dank galt Projektleiter Günther Warners, der federführend an der Planung beteiligt war, den Baufortgang überwacht und selbst mit Hand angelegt hatte. Ein weiterer Dank galt Geschäftsführerin Petra Holthusen, die sich durch Behörden und Ämter hindurchgearbeitet hatte.

Moderne Umkleiden mit Sanitärräumen

Durch den Anbau seien vier moderne Umkleiden mit Sanitärräumen sowie ein Geräteraum, ein Schiedsrichterraum und ein großer Bewegungsraum entstanden. Dadurch könnte das sportliche Angebot für alle Altersgruppen erweitert werden.

Kühn erinnerte an die Vorgeschichte und die Planungen, die vor mehr als zehn Jahren unter seinem Vorgänger Kurt Kastens begonnen hatten. Erst als die sanitären Anlagen den Ansprüchen nicht mehr genügten, als das Dach undicht wurde und sich elf Mannschaften zwei Umkleideräume teilen mussten, sei ein größeres Projekt unumgänglich geworden. „Wir hoffen, dass wir jetzt den richtigen Schritt in die Zukunft gewagt haben“, schloss der Vorsitzende.

Im Namen aller Okeler gratulierte Jürgen Schmock zu dem gelungenen Bauwerk. Er habe im Verein eine Aufbruchstimmung und großen Optimismus verspürt, so der Ortsbürgermeister. Daher habe er die Hoffnung, dass dieses Projekt in allen Sparten des Vereins einen Motivationsschub bewirkt habe.

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