Mühlenteich in neuem Glanz

Ein kleines Barrier Juwel aus der Versenkung geholt

Der Barrier Mühlenteich hat einen neuen Look – und sie alle waren daran nicht unbeteiligt: (v.l.) Horst Mühlenbruch, Wolfram Schneider, Manfred Nienaber, Steffi Schneider, Hund Eddie und Lothar Hespe.
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Der Barrier Mühlenteich hat einen neuen Look – und sie alle waren daran nicht unbeteiligt: (v.l.) Horst Mühlenbruch, Wolfram Schneider, Manfred Nienaber, Steffi Schneider, Hund Eddie und Lothar Hespe.

Als Manfred Nienaber vor fünf Jahren das Amt des Barrier Ortsbürgermeisters übernahm, verkündete er als ein Ziel, die Attraktivität des Barrier Mühlenteichs erhöhen zu wollen. Heute präsentiert sich der Teich neben der Grundschule in neuem Glanz – ein kleines Juwel mitten in Barrien.

Barrien - Freier Blick zum Wasser, regelmäßiger Rückschnitt und neu gepflanzte Bäume sorgen für eine völlig veränderte Optik. Auf der Wasseroberfläche treibt ein hübsches Fachwerk-Entenhaus. Gut frequentierte Outdoor-Fitnessgeräte, eine überdachte Ruhebank, eine Lufttankstelle, Mülleimer und ein Spender für Hundekot-Beutel: Mit dem wuchernden Gewässer von vor fünf Jahren hat der Teich nicht mehr viel gemeinsam.

An dieser Metamorphose waren viele helfende Hände beteiligt. Einigen hat der Ortsbürgermeister jetzt seinen Dank ausgesprochen – zum Teil mit mehr als einem Jahr Verspätung, weil Corona ihm so manchen Strich durch die Rechnung gemacht hatte.

Wolfram Schneider und seine Frau Steffi zum Beispiel hatten sich in den Kopf gesetzt, das in die Jahre gekommene Entenhaus wieder in Schuss zu bringen. Mit seiner Nachfrage rannte Schneider bei Nienaber offene Türen ein. THW und Barrier Feuerwehr unterstützten das Paar bei dem Unterfangen. Und Rauhaardackel Eddie steuerte die Körpermaße für die Eingänge im Entenhaus bei.

Lothar Hespe brachte von seinen Radwanderungen durch Mecklenburg-Vorpommern die Idee einer überdachten Sitzbank mit in die Heimat. Der Mühlenteich und der direkt vorbeiführende Pilgerweg erschienen ihm als der perfekte Standort für so ein Exemplar. Gemeinsam mit Horst Mühlenbruch und einigen Mitgliedern der Barrier Dorfjugend setzte er den Plan um.

Längst ist die neue Bank als Ruheort angenommen worden. „Egal wann man vorbeikommt, hier sitzen meistens Leute“, erzählt Mühlenbruch. Er und Hespe erhielten, ebenso wie Steffi und Wolfram Schneider, von Manfred Nienaber Restaurantgutscheine als kleine Anerkennung überreicht – gesponsert durch den Barrier Ortsrat.

Der Bürgermeister würdigte das Engagement so vieler Barrier Bürger. „Ich freue mich über so eine gute Zusammenarbeit“, sagte er. Das Kompliment bekam Nienaber postwendend zurück: Wolfram Schneider dankte dem Ortsbürgermeister für dessen Einsatz. „Du machst und tust und animierst Leute – danke dafür“, sagte er. Und auch Lothar Hespe fand anerkennende Worte. „Er hat schon viel bewegt.“

Von Frank Jaursch

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