Viele Angebote für die ganze Familie / Flexibilität wurde mit Sonne belohnt

„Ein Dorf stellt sich vor“

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Auch die Kinder haben viel Spaß am Sonntag in Heiligenfelde. 

Heiligenfelde - Von Horst Meyer. Über Nacht hatte es zu regnen begonnen. Bei Facebook war um 9 Uhr schon zu lesen, dass sich das Orga-Team von „Ein Dorf stellt sich vor” davon nicht beeindrucken lässt.

Nach einem gut besuchten Gottesdienst und ersten Klängen der Brass Band Wachendorf begrüßte Matthias Becker gestern die Gäste lieber drinnen. Der große Saal des Dorfgemeinschaftshauses (DGH) Heiligenfelde wurde kurzerhand zum Mittelpunkt einiger Aktionen. Die Flexibilität wurde später mit Sonne belohnt. Gegen 13.30 Uhr füllte sich das Gelände.

Becker resümierte abends: „Heute früh hatte ich die Befürchtung, dass aufgrund des Regens niemand kommt. Im Laufe des Tages besserte sich nicht nur das Wetter. Jetzt war es eine gelungene Veranstaltung.“ Bürgermeisterin Suse Laue wies in ihrem Grußwort darauf hin, dass Heiligenfelde mit nur 1 500 Einwohnern über ein breites Spektrum an Vereinen verfügt. Sie dankte den Organisatoren, die diesen ein Forum zur Selbstdarstellung bieten.

Für Ortsbürgermeister Wilken Hartje ist Heiligenfelde das dritte Zentrum in der Stadt. „Hier kann man nicht nur schlafen, sondern auch gut leben. Die Veranstaltung setzt die Tradition früherer Gewerbeschauen als Leistungsschau des Vereinslebens im Dorf fort.“

Anschließend stellte sich der SV Heiligenfelde mit einer Turngruppe vor, die den Gesundheitssport pflegt. Besucher konnten sich davon überzeugen, dass die gezeigten Übungen auch für ältere Menschen geeignet sind. Bei der nächsten Gruppe sah das anders aus. Vereinsvorsitzender Christian Gerlach kündigte Zumba unter Leitung von Ines Mannott an und forderte alle Anwesenden zum Mitmachen auf. Bereits nach den ersten Klängen und Schritten wurde jedoch klar, dass das eher ein theoretisches Angebot war.

Zeitgleich präsentierte sich auf dem Außengelände vor dem DGH die Blaulicht-Fraktion mit DRK und Feuerwehr. Beim DRK gab es neben Infos eine Hüpfburg in Form eines Krankenwagens. Auch die evangelische Kirchengemeinde hatte ein Zelt aufgeschlagen und bot verschiedene Aktionen zum Mitmachen an.

Im Saal präsentierte sich der Verein Heiligenfelder Geschichten, draußen stellte sich der Chor Living Voices auf. Leiter Franz Vogel warb um Neumitglieder. Hinter dem Sportplatz fand sich die Korbball- und die Fußballsparte des SV Heiligenfelde. Treffsicherheit konnte man am Korb oder bei den Fußballspielern auf einem Parcours mit 20 Stationen beweisen. Beim Reitverein probierten Kinder Ponyreiten aus.

Zum Abschluss folgte der erste Spatenstich für die Fertigstellung des Parkplatzes, wobei man sich für Suse Laue eine Überraschung überlegt hatte: Der erste Spatenstich war gestern eine erste Schaufel mit einem Kleinbagger. Laue durfte am Steuerknüppel platz nehmen und loslegen. „Ich glaube, ich mach jetzt noch den Baggerführerschein“, meinte sie lächelnd.

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