Ehrenamtskarte an 21 Syker Bürger

Ehrenamt ist Gold wert

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Sykes „Generation Y“: Neben dem neuen Symbol der Stadt posieren die Empfänger der goldenen Ehrenamtskarte mit Bürgermeisterin Suse Laue (l.).

Syke - Von Dagmar Voss. Vielfältig und ausgesprochen spannend sind die Aktivitäten der Ehrenamtlichen in der Stadt. Das erfuhren die Gäste des Festakts anlässlich der Verleihung der Ehrenamtskarte am Dienstagabend im Rathaus.

Bürgermeisterin Suse Laue begrüßte jene, die für diese Ehrenamtskarte gekürt worden sind, mit einem Zitat von Max Frisch: „Demokratie heißt: sich in die eigenen Angelegenheiten einmischen.“ Sie hatte zudem viele lobende Worten wie „Sie sind das Salz in der Suppe“ oder „Sie sind der soziale Kitt in unserer Gesellschaft“ parat.

17 Ehrenamtliche – insgesamt sind es 21, von denen vier nicht teilnehmen konnten – wurden im Ratssaal geehrt und ihr besonderes Engagement hervorgehoben.

Zum siebten Mal wurden diese goldenen Karten hier verliehen, mit dabei: Wolfgang Arbeiter, Marek Banasiak, Cornelia Freitag, Claus-Dieter Wehmeier (alle Syker Tafel), Gerhard Bensch und Peter Sewald (beide VdK), Uta Craft, Marlies Gabert, Karla Kernchen, Hans-Jürgen Krohn, Heide Wolter (alle evangelische Kirchengemeinde), Sabine Diers (Schützenverein Wachendorf), Lars Heusmann (Schützenverein Osterholz), Elfriede Kabelitz und Helga Steinbüchel (beide DRK Syke), Christina Potthast (FC Syke 01) sowie Birgit Thalmann (Landfrauenverein).

Lobenshymnen über die Arbeit dieser Syker Bürger und ihr ausdauerndes freiwilliges Engagement hielten Vertreter der jeweiligen Organisationen. In einer jeweils kurzen Laudatio zu Ehren der Gewürdigten wurde deutlich, welch ungewöhnliche Tätigkeiten manches Mal damit verknüpft sind. Wie unterschiedlich ihre Tätigkeiten sind – und wie viel größer der Gewinn, den die Gemeinschaft durch ihr unentgeltliches Tun hat. 

Da ist Sabine Diers, von den Wachendorfer Schützenbrüdern liebevoll „Ata-Girl“ genannt für ihre Pflege der Räume des Dorfgemeinschaftshauses. Oder Marlis Gabert, die unermüdlich für Kaffee und Kuchen, für Wohlbefinden an den Gemeindenachmittagen der Seniorengruppe sorgt.

Mit der Ehrenamtskarte genießen die Bürgerviele Vergünstigungen. In Niedersachsen und Bremen können Angebote von öffentlichen Einrichtungen und Firmen genutzt werden. Ob Sport, Kultur oder Freizeit – die Bereiche, in denen die Karte einsetzt wird, sind vielfältig.

Neben der Karte gab es für jeden der Geehrten eine Syke-Tasche mit Aufmerksamkeiten. Weit mehr dürfte ihnen aber der Dank derer bedeuten, für die sie aktiv sind. „Die Karte ist ein Ausdruck der Wertschätzung für Sie“, betonte Suse Laue. „Wichtig ist, dieses Engagement in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.“

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