Lange Wartezeit auf Ersatzlampe am Plackenhof

Mit der LED kam die Dunkelheit

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Von der Lampe geht keine Gefahr aus, ein großes Ärgernis ist die defekte Leuchte dennoch.

Syke - Von Marc Lentvogt. Heller, sparsamer, langfristig günstiger – mit diesem Versprechen haben die Anwohner der Straße Plackenhof sich Ende des vergangenen Jahres dazu entschieden, Geld in die Erneuerung der Straßenbeleuchtung zu investieren. Je nach Grundstücksgröße haben die Betroffenen rund 100 Euro dafür gezahlt, dass die Straßenlaternen auf LED-Technik umgerüstet werden.

Doch seit Jahresbeginn herrscht Unmut. Eine der Lampen ist ausgefallen, mitgeteilt haben die Anwohner dies der Stadt unmittelbar nach Silvester. Die Leuchte wurde kurz darauf abmontiert, der Ersatz aber lässt auch Ende Januar – vier Wochen später – noch auf sich warten. 

„Es kümmert sich keine Sau“, ärgert sich ein Anwohner. Bei der Stadt habe man versprochen, das Anliegen an die zuständigen Personen weiterzuleiten. Das mag passiert sein, die Straße liegt aber weiter im Dunklen.

Netzbetreiber sollte informiert sein

„Es hätte auch niemand was dagegen, wenn die alte Lampe draufgebaut wird.“ Selbst eine einfache Glühbirne würde den Bewohnern derzeit mehr nutzen als der dunkle Laternenpfahl, aus dem zu allem Überfluss Kabel herausragen.

Verantwortlich für die Instandhaltung ist die Avacon, berichtet Ordnungsamtsleiter Hein Sievers auf Nachfrage. Der Netzbetreiber sollte informiert sein, „aber wir haken nochmal nach“. verspricht er. Normalerweise funktioniere dies problemlos, es gibt keine festgelegten Fristen – die Stadt meldet, Avacon repariert.

Übergangslösung noch diese Woche

„Das Problem ist unseren Technikern bekannt“, bestätigt Avacon-Pressesprecherin Kirsten Fricke auf Nachfrage. Derzeit habe das Unternehmen vermehrt Probleme mit Lampenköpfen des am Plackenhof verbauten Herstellers. Aus diesem Grund sind die Lager leer – Ersatzteile sind derzeit kaum erhältlich. Sorgen wegen der Kabel müsse sich jedoch niemand machen. Nicht nur, dass sie in sechs Metern Höhe hängen, auf ihnen ist auch keine Spannung.

Bedeutet all das nun, dass die Anwohner noch Wochen lang im Dunkel stehen müssen? Nein, denn natürlich verstehe die Avacon, dass Dunkelheit nicht der Normalfall sein dürfe. „Wir wollen kurzfristig eine Übergangslösung schaffen“, verspricht Fricke.

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