Wirtschaftsförderung ermöglicht Barrier Erzieherin ein einwöchiges Seminar in der Freudenburg

Drittes Stipendium geht an Diana Graustein

Thomas Kuchem (v.l.) und Gabriele Wichert freuen sich auf die neue Stipendiatin Diana Graustein. Foto: Frank Jaursch

Syke - Von Frank Jaursch. Ein einwöchiges Seminar für Fach- und Führungskräfte, und das quasi kostenlos? Mit diesem Angebot haben die Syker Wirtschaftsförderung und Coach Gabriele Wichert von dem Beratungsunternehmen cmbw nun bereits zum dritten Mal Bewerbungen entgegengenommen. Am Dienstag stellten Wichert und Sykes Erster Stadtrat Thomas Kuchem die Gewinnerin dieses Stipendiums vor: Diana Graustein nimmt im November an dem Seminar „Führung: Dissonanz und Resonanz“ teil.

Eine erfolgreiche Reihe, mit der die Stadt gezielt Syker Unternehmen unterstützen möchte, geht damit in die nächste Runde. Der Schwerpunkt lag diesmal auf Betrieben, die – im weitesten Sinne – Kinder als Zielgruppe haben.

„Angesprochen fühlen sollen sich insbesondere Dienstleister aus dem Buchhandel und Spielzeughandel, Kinderärzte sowie Betreuungseinrichtungen für Kinder“, hieß es in der Ausschreibung. Genau zum letzten der dort aufgezählten Bereiche zählt die gelernte Erzieherin Graustein. Sie ist vielen vom Gesseler „Zwergennest“ noch ein Begriff; im vergangenen Jahr hat sie mit den „Kita-Sternchen“ den Trägerverein einer neuen Einrichtung in Barrien gegründet. Am 1. August geht der Betrieb los.

Über das Stipendium freut sich Graustein – denn der Seminarinhalt könnte ihr in den kommenden Monaten und Jahren wichtige Hilfestellungen geben. Die ist sich sicher, „Handwerkszeug im Umgang mit Angestellten“ zu erhalten und Methoden der Kommunikation mit Mitarbeitern vermittelt zu bekommen. „Das passt total gut für mich“, ist sich Graustein sicher.

Eine Einschätzung, die auch Kuchem und Wichert teilen. Nicht umsonst haben die beiden die Erzieherin aus dem Pool an Bewerbungen ausgewählt. „Wir hatten Bewerbungen aus den unterschiedlichsten Bereichen – so wie wir uns das auch gewünscht haben“, verrät Kuchem.

Gabriele Wichert trägt – von den Übernachtungs- und Verpflegungskosten abgesehen – auch die Kosten für das Seminar. Sie freut sich, dass die bisherigen drei Stipendiaten aus unterschiedlichsten Bereichen kommen. „Ich finde es schön, wenn der Stipendiumsplatz wandert.“

Wenn im November das Seminar an der Freudenburg in Bassum beginnt, stehen unter anderem die „Entwicklung des eigenen Führungspotentials“ und unterschiedliche Führungsstile im Mittelpunkt, aber auch ein Kommunikationsexperiment, bei dem die Teilnehmer einen halben Tag lang schweigen sollen. „Es ist im Gespräch gut, auch mal ruhig zu sein“, erläutert Wichert. „Das auszuhalten, macht stark für spätere Situationen.“

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